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15 (1843) Der Bravo : eine venetianische Geschichte
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©aßrßeit in ißtet ©eele aufftieg, glängte ifjv 9t«ge mit einem ©lange,bet Slnwefenben übernatürlich feßien.

SBenn ich Sich nicht übergeugt habe, ©elfomina, baß ich nichtfolcß eleuber SRenfcß bin, al« ich fchteitfuhr Sacoßo fort,foWollte ich liebet, ich märe Berjtummt."

Sie ftreefte eine fbanb nach ihm aus, fenfle ihr t§aupt auffeine Srujt unb meinte.

3<h felje, mie fie ©icl) in SBerfucßnng geführt haben, armerßatlo!" fagte fie fanft,ich iweiß, mie groß ©eine Siebe gu ©einemffiatcr mar."

SBergiebft ©u mir, theure ©elfomina, baß ich Seine Unfchitlbhintergangen habe?"

,,©u ßaft mich ja nicht ßintergangen. 3cß habe Sich füreinen ©oßn gehalten, bet für feinen SBater jlerbcn fönnte, unb ichfinbe nun, baß ©u biji, wofür ich ©ich hielt."

©er gute .Karmeliter betrachtete biefe ©eene mit theilnehtnenbennaihficßtsoolleu SBlicfcn. ©ßtänen neßtcn feine SBangen.

Sure Siebe, Jtinber," fagte er,ifi fo, baß ©ngel ißt rer«geißen müffen. §at ©uet Umgang mit einanber lange gebauert?"

Saßrc lang, fflater!"

Unb ©u, meine ©oeßter, ßafl mit Sacoßo bie 3el(e feine«S3ater« befueßt?"

3(ß mar immer feilte Süßterm bei bem frommen ©äuge, SBater!"

©er äüöncß »erftel in tiefe« ©innen, ©int'ge SRinuten langßerrfeßte ©eßmeigen, bann erfüllte er bie Obliegenheiten feine«heiligen SlmteS. @r empfing bie SBeicßte be« ©efangenen, unb er*tßeilte bie Slbfolution mit einem Leiter, melcße« feine innige ©ßeil*naßme an bem ©cßicffale be« jungen fßaare« bemie«. hierauf gaber ©elfomina feine $anb unb naßm mit nülber 3u»erficßt in feinenSRienen »on Sacopo Slbfcßieb.

9Bir «erlaffen Sicß," fagte er,aber fep mutßig, mein ©oßit.3cß fann mir nießt benfen, baß felbfi SBenebig »or einer ©efeßießte,