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15 (1843) Der Bravo : eine venetianische Geschichte
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348
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ItnBifi'rfjeibenTjeit gefräntf habe, fo fcßteibe bieS Qtncrbieten eitijtgunferet gurdft bor ber ©djanbe ju, f;ier gefeiten ju »erben."

©aS aUäbcßen erglitfjelc nodi meßr unb ißre Sieben bebten. 3 ß es benn eine ©cßanbe, tmfdfulbig hier ju meßnen, ©ig*nora?" fragte fie mit abgewenbetent Stuge.3cß habe bas langegeargtoößnt, aberid) IjabeeS bisher noeßbon Dliemanben fagen gehört!,heilige Sltarta, »erjeiße mir! äSemt id) eine @iI 6 e auSgesfprodjen habe, bie ®icß tränten fann, ireffticfjeS Süäbdfen, fo iji esunteiffentlidf nnb ungern gefdfeßen."

2Bir ßnb arm, Signora, unb bet ffiebürftige muß ßcß gesfaden taffen, audj bas ju ißitn, mas feinen SBünfdjen entgegen i(t.3d) »erßeße (Sure ftJteinung unb will bafür fotgeit, baß 3ßt »ersborgen bleiben fodt; mög @udj bie fettige Sungftau eine größere©ünbe »etjeißen, als 3 ßr t)icr begangen habt."

SBäßtenb bie ©amen »ertuunbert toaren über fodße JSetoeifc»on 3 artgefüßl unb (Smbßnbuug an biefem eigentümlichen £>rt,entfernte ßd; bas äHäbcßen.

,,©aS I;ätte ich nidjt erwartet in einem Werter!" rief fBioteffa.SSte nicht alles ebel unb gehörig iji in einem ßSalaß, foaud) nicht alles ju »etteerfen, was in einem Werter »otfommf.Siber bieß fürwahr ein außctorbenfltd^cS aftäbcßcit für ihren©tanb, unb mir muffen bem gelobten Seobor (ße befretijfe ßd;)banteit, baß er ße uns in ben 3Beg geführt hat."

können wir beffereS lßun, ats ße 51 t unfret fflerfrauten unbgreunbin ntad^en?"

©te ©onoernante war älter unb Weniger geneigt, als ihr 3ög*ling auf ben ©dein hin jtt trauen. Slber bas feurigere ©enuitßunb ber höhere ©tanb ber letzteren hatten ißt einen (Sinßuß gege*ben, bem Slovinbe nidjt immer glüdlicß loibetßanb. ©elfoininatarn gurücf, eße es 3eit mar ju überlegen, ob SBiolettaS Sßotßabenauch ber Älugßeit gemäß märe.

Su ßaß einen SSater, ©elfomina?" fragte bie benetianifdje