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15 (1843) Der Bravo : eine venetianische Geschichte
Entstehung
Seite
299
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„Seit ätteitfdjen wirb oft burd) bie ©ütc tf;ter ©djnjsbatroneein ©djintmet ihrer ©djirffale gtt Sf;eit."

„SDteinfi ©tt bamit, Garto, bafj ©ein SSafer argwohnt, herSenat luüvbe ftd; bc3 genannten Ungeheuers gegen tljn bebienen?"

„SEartint nfcf;t? — Sie haben fid> Wölfl ärgerer ©tenfdfenbebienf. äßemt man ber Sage trauen barf, fo tjl er ihnen nidjtnnbefannt."

„■Rann baä iooI;t feiju!— ©u Injt erbittert gegen bie Stepubtif,ireit fie ©einet gautttte Unrecht getljan; aber ©u fannft bod) ttt'djtglauben, bafj fite je ben ©otdj eiltet S3anbiteit befolbet?"

„3d; fagfe liiert mehr, ah? loa? tttatt fiel) tägtid; auf bettRannten guftüflert."-

„Sd; Wünfrtjfe, ©ein Sätet hätte ©id; bet biefetn friedlichenötameit nid;t genannt, Garto!"

,,©u biji gtt weife, um ©td; burd) ein Sffiort irre leiten gtt Taffen,©etfomina. Stber loa« beufft©u non meinem utiglndtidfen Sätet?"

„©ein Sefud; war ntd)t luie bie früheren Sefudje, bte ©ttihm in meiner Segteitung gemadjt ha ft. 3<h weiß nicht loarunt,aber mit fehlen eä, ©u TiegtcfT fonfi felbfl bie Hoffnungen, mitbenen ©tt bett ©efaitguen aufguheiterit fudjfefl, währenb ©n jegtein fdfredtidfeS Sergnügen tn ber Hoffnungstofigfeit gtt ftnbett fdjeiitft."

„©eine gurdjt täufdjt ©ich,"— fagte ber Sraoo Taum hörbar,„©eine gurdjt iäufdjt ©t'd), uttb wir motten barüber nicht weiterfbredjen. ©er Senat mtrb und enbtid; ©eredjtigfeit wiberfaTgrentaffen. @3 ftttb etjtenmertlje Herren, hodjgeboreit ttttb Berühmt.®3 wäre ©ot(f;etf, ben fßatriciern nicht gtt trauen. äBeifjt ©nnicht, Stäbchen, fcafj ber, wetdjer aus ablid;ent Stut entfbrungen,übet alte @d;wad;tjeiteu uttb Setfiidjuitgeit, bie und von utebrtger©ebnrt cittcngcn, erhaben iff? ©ie ftttb Stenfdjeit, bie fdjott ihre©ebnrt über bte @d)wad)Ijeit ber ©ferbtidjeit erhoben hat, uttb bafte Stiemanbem 3ted;enfd;aft gtt geben haben, fo ftnb fte ftd;er, immer