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15 (1843) Der Bravo : eine venetianische Geschichte
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3dj wagte ti ttidjf einmal, meine ©eljeintntfTe bem öeidjtfhtljtcmäuuevttauen, ©ignor, «nb td; follte fo breift fcvjn, fte 3§nenmitjutljeilcn?"

(Si ift in Sffialjrljeit ein fonbctbat 33egel)ren!"

,,©a3 ifi, ©ignor, Sie finb ein (Sbetnurnn, ttf; Bin »on nie;bem (SeBurt; 3fjte ffiorfaljren Waren Senatoren unb ©ogen »on33enebig, wäljrettb bie üRetnett, feitbent bie gifcfjer juerji iljre §üttenBauten auf ben Sngunen, SlrBeifet auf ben Kanälen unb Dtuberetber ©onbeln Waren; ©te ftnb mädjtig, reidj unb geetjrt, wäljrenbidj geächtet, unb idj fürdjtc, im ®el)eim »erurtljeilt Bin; futj,©te ftnb ©on ©atntllo fDtonforte, unb idj Sacopo Srontoni."

©on (Samillo War gerüTjrt, bemt ber 33ra»o fpradj oljneJBittevfeit unb mit tiefem ©djntetj.

3d; Wollte, ©u warft am Seidjffhtljl, armer Sacopo," fagfeer,idj bin wenig fällig, Str ben redjtett ©roft jttjufpredjen."

©ignor, ju lange lebte idj aitägefdjloffen »ott bem SBoljl;Wollen meiner ©titnienfdjen; idj fattn nidjt länger ertragen,©er »erfludjte ©enat fantt nüdj unsermerft umbringen laffen, unbWer wirb bann nadj meinem ®rabe fefjen ? ©ignor, id) muß fpredjettober flerBeit."

©ein galt ifi I;öd)|i traurig, Sacopo! ©u Bebarfjl gei|i;lidjen 9tatlj3."

tpier ifi fein fpriefiet, unb idj trage eine Saft, bie tnidj er;brücft. ©er cinjtge iDtann, ber mir feit btet langen, fdjtedlidjenSauren ©t;eilnaf;me Bewiefett, ifi fort."

(Sr wirb ja Wieberfcljren, armer Sacopo."

©tgnor, ber feljrt nie wtebet; ber ifi Bei ben Sifdjen berSagunen."

Ungeheuer, bttrdj beine §anb!"

©urdj bie @ered;tigfeit bet erlaitdjten fltepuBlif," fagte berS3ta»o mit bitterm Säbeln.