201
unb härte mit bejauberten £>h ren unb thränenmnflojjncn Singen,auf eine bet fanften Stlelcbten, in meldjer »enetianifd)e ©fimntenjtd) gegenfeittg Kon eitfgegengefejsfen fünften bcc Jlanäle in @onsboliers®efängen anttoorfefett. 31)« beftätibige ©efährtin nnb @rsjieherin loat iljt jut ©eite,, bet geijlltdfe ©ater Seiber fianb loeitetim £intergrunbe beS SitnmetS.
„SBoljl mag es anmnthigere ©täbte, lebhaftere 9te[tbengen geben,auf bent feftcnfianbe," fagtc bie enfjücfte, ffd; aus ihrer laufdjcnbeu©teliung aufridjtenbe ffiioletta, nadjbem bie ©timmen fd)n>tcgen;„allein soeldje ©tabt mag fiel; »ergleidfen mit ©enebig, in foldjet9tad;t unb fotd)er jaubettfdjen ©iunbe?"
„®ie ©orfehnng i(l ioeniget geioefen in SluStheis
lung il;tet irbifdjen ®ütev, a(S es bem getoöi)nltdjen Singe fd)eint,"crmieberfe bet aufmetlfante .Karmeliter. — ,,5ßenn mit unfere eigensthümlidjen ©enüffe unb Slngenblide himmlifd)et Stnbadjt bejtjjen, fohaben anbete ©täbte lotebet ihre befonbetn ©orjitge. ®emta unb?ßiffl, Slorenj, Slncona, 9tom, ^Palermo unb haubtfädjtid) Uleapel —"
„Steahel, ©ater!"
„3a, Mochtet, Stea^el. Unter allen ©tobten bes fonnigenStaliens ift bieS bie fdjönjie unb »oit bet Statur am teidjftcn begabte,©on allen Stegionen, bie id) loähteitb meines Sßanbets unb ©üjjetslebenS befudjt, ift bie« baS Sanb, lro bes ©d)öbfetS §anb jtd) amgöttlid)jlcu gejeigt!"
„®u lebft tjiuk in bet ©I)antajtens5Belt, guter ©ater Slnfelmo.SBahtlid)! bas Sanb mujj fd)i3n fetyn, bas eines Karmetitermönd)S©inbilbungSfraft fo ettoättnen bann."
„®et ffiottrmrf ift geredjt. 3fh fbtnd) mehr unter bem ©insftujj »on ©rinnetungen »ergangener Sage beS SttüjjiggangS unb beS8eid)tftnns, als mit bem bemütl)igen Sinn, ber bie^anb beS @d)öf)sfers aud; im einfad)ften unb geringfielt feiner lounberbareu SBerleerlernten follte."
„@ie ntadjen ftd) ol;ne Utfad) ©otwittfe, heiliger ©ater," bes