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15 (1843) Der Bravo : eine venetianische Geschichte
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fentt Don bev ©utchfaljrt bet Dttai«, unb fto(j beS gellen SlJoitb;fdjein« fomtfen jwet SJtänner in ifjret Sradjt mit Wenig Slufinetfsfamfett erregen; bod; bem 33ta»o fdjieit eS I)ier ttod) immer nid;tftdjer genug. (Sr wartete bi« Slntonio ba« 33oot »erlaffcit hatte ltnbWarf ihm bann, ohne weitere ©rlaubnijj, einen SJfantel um, bener auf bem Sinn getragen, ©ine Sölii^e, ber [einigen ähnlich, aufia« graue §aar beö Sitten gefegt, »ollenbcte bie 3Jtetamorf)fyi>fe.

©ine 2Jta«le ift nicht nöflfigfagte er, nadjbem er feinen©efährten aufmetffam Befrachtet;Stiemanb wirb Slufonto in biefernSlufjug fucheu."

3fl alt bie« uüthig, 3acof'o? 3ch bin ©tr©anf fd)nlbig für©einen wohlgemeinten unb wären nicht bie harten föetjen berSpeichen unb SJtädjfigen für ©einen Wohlthäfigen ©ienft. ©od)muh icf; ®w lagen, eine SJtaöfe trug ich «och nie; beim warumfüllte 3emanb, ber mit ber ©onne aufjleht, nm fein fdjwerc« SBerfju beginnen, unb ber fiel) auf ben ©egen best heiligen Slntoniu«»erläfjt, gleich einem ©futjer auögeljn, um ben guten Stamen einerSungfrau ju jtehlen, ober Wie ein Stäuber in ber Stacht?

,,©u fennfi ja unfete oenetianifdje Sitte, mtb e« mödjtc übersbie« nicht unnöfhtg feljn, bei unfetem @efd)äft etwa« oorfidjfig juSBerle jtt gehen."

,,©u vergift, baf ©eine Slbftdjfcit mir noch »erborgen ftnb.Sei; fag e« nochmal«, unb fag e« mit Slufridjfigfeit mtb ©rfemtfslichfcit, ich bin ©it vielen Sattf fdjutbig, obgleich ber Sweet »er*feljlt ift, unb ber Sunge noch immer feft fitst in ber fehwimmenbenSchule ber ©otflofigfeit bod; Sacofw, ©u trägfi einen Stameit,oon bem id) Wünfdjte, et gehörte ©ir ntdjt. ©« wirb mir ferner,Sille« ju glauben, wa« fte heute am ?tbo von ©mein fagten, ber für benSchwachen, bem man Unrecht gefhan, fo viel Sheilnahme Bewiefen."

©er Sraoo fuhr nidjt weiter fort, feinen ©efährten ju «er*fleibeit, unb ba« tiefe Stillfdjtoeigen, Weltfje« biefer Semerlung folgte,