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15 (1843) Der Bravo : eine venetianische Geschichte
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gottlos. @3 ift unfre ©dfutbigteit, uns ben mettlidfen ©efejjcn j«untermerfen, unb mehr als ©djulbigfeit, bte @^vfiircf)t gebietet uns,gegen bie tßorfetjung niefit 31 t murren. Slber bie Saft fdjeint mitaber and; gar fo fdjmet nicht, gegen meldje ©n ®id) auftetjufi, meineJodjfer. ©u bifi jung, reichet als ein vernünftiger SBunfd; ju be«geljren ertaubt, von einem Slbel, bev einen »erberblichen, mcltlidjcn©tolj erregen fönnte, unb fdfött genug, um ©ir feibji ber gefätfrslidfjte von atten ffeinben jit rnerben maruin murrji ®u gegenein SooS, bas ja bodj allen ©eines ©efdfledjteS unb ©einer S3ershältnijfe ju ÜTjeil mitb?"

SBcnn tefj gegen bie 33orfe1)ung gemurrt habe, fo fühle id)jc^t fdjon 9teue batiiber," entgegnete ©or.na COiotefta,aber fürsmal)t, es mürbe meniger unangenehm fetyn für ein SDtäbdjen »onfed)jet;n Sahrcn, loenn bie S3äter beS SaubeS fo »iet SBidjtigereSju tf;im hätten, baß fie beS SHäbdjenS ©tanb unb SUter, unb etmaaud; ihren Steid;fhum barüber vergäßen."

®S märe teilt SSerbienjt eben, mit einer Sßelt jufrieben jufeijn, bie mir nach unfeten ©rillen jugefdjnitfen hätten, unb es tfibie grage, ob mir, menn alles nad) unferm Sffiunfd; ginge, glürfslid;er mären als jefst, mo mir uns fügen rnüjfen in bie Drbnnng,mie fte einmal bejlehf. ©en Slntljeil, lveldfen bie SRepublit anSeinem befonbern 3B»hl nimmt, meine Jochtet, mußt Su ©ir gesfallen laffen, unb fo il;t vergelten für bie Sicherheit unb Jperrlidjsteit, melcße fte ©ir gemährt. 3Ber in bunflerem ©tanbe, menigergefegnet mit ©lüdSgütern geboren mitb, fann mehr Freiheit feinesSCillenS haben, muß aber bafüt ben ©lanj entbehren, meldjer bieSBohnung ©einet Säter erfüllt."

3 dj mollte, es märe meniger jfkadjt unb mehr Freiheit barin."

Sie 3eit mitb ©id) lehren, anbcrS hierüber ju benfen, ©einSUter fleht Silles tn golbtgeit garbeit; bas Scben erfcheint banngleid) jmcdlob, fobalb aud; feibji bet unbefonnenfie SDutifd) unersfüllt bleibt. Stibeffen läugne ich nidjt, baß gerabe ©ein ©djidfal