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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Dan» der Oberstlieutenant ist konfirmirt, wie ich meinem Vetter,dem Bischöfe, zu sagen pflege. Der Major ist ein Wittwer, deres in seiner Jugend einmal zwölf Monate mit dem Ehestand ver-sucht hat, und wir betrachten ihn jetzt als einen unsrer znverlässig-sten Männer. Unter den zehn Capitains ist nur Einer in dembösen Dilemma, und er, der arme Teufel, wird immer beim Haupt-quartier des Regiments zurückbehalte», als eine Art von momenloinori für die jungen Leute, wenn sie eintreffen. Von den Sub-alternen hat noch nicht Einer die Keckheit gehabt, davon zu sprechen,ein Weib im Regiment einzuführen. Aber Euer Arm macht EuchSchmerzen, und wir wollen selbst gehen, und sehen, was ausGraham geworden ist/'

Der Wundarzt, der die Truppe begleitet hatte, war ganzanders beschäftigt, als der Capitain vermnthete. Als der Angriffvorüber war, und die Todten und Verwundeten zusammengesuchtwurden, fand man unter den Letzteren die arme Hetty. EineBüchsenkugel war ihr durch den Leib gegangen, und hatte ihr eineVerletzung beigebracht, die man auf den ersten Blick für tvdtlicherkannte. Wie sie diese Wunde erhalten, wußte Niemand; wahr-scheinlich war es einer jener Zufälle, wie sie immer Scenen vonder Art der im letzten Kapitel geschilderten, begleiten. Die Sumach,alle älteren Weiber und Einige von den Huronen-Mädchen warendurch das Bajonett gefallen, entweder in der Verwirrung desHandgemenges oder wegen der Schwierigkeit, bei solcher Einfach-heit des Anzugs, die Geschlechter zu unterscheiden. Bei weitemder größere Theil der Krieger war ans dem Platz geblieben; einigeWenige jedoch waren entkommen, und Zwei oder Drei waren un-verletzt gefangen. Bei den Verwundeten ersparte das Bajonettdem Wundarzt viele Mühe. Rivenoak war mit dem Leben undganzen Gliedern davongekommen, war aber verwundet und gefangen.

Als Capitain Warley und sein Fähnrich in die Arche traten,kamen sie an ihm vorbei, der in würdevollem Schweigen am