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Aufgeboten, um dem Schicksal, das er erwartete, mit einer Ruheentgegenzugehen, welche seiner Farbe und Mannhaftigkeit Ehremachen sollte, — ebenso entfernt von feiger und schimpflicher Angst,wie von der Prahlerei der Wilden.
Als Rivenoak wieder in dem Kreis erschien, nahm er seinenalten Platz oben auf der Scene ein. Einige der altern Krieger standenin seiner Nähe; aber jetzt, nachdem Sumach's Bruder gefallen, warkein anerkannter Häuptling mehr anwesend, dessen Einfluß und An-sehen mit dem seinigen in eine gefährliche Nebenbuhlerschaft hättetreten können. Dennoch ist wohl bekannt, daß wenig Monarchischesoder Despotisches in irgend einem Sinne in der politischen Verfas-sung der nordamerikanischen Stämme sich fand, obgleich die erstenColonisten, in diese Hemisphäre die Begriffe und Meinungen ihrerLänder mitbringend, die angesehensten Männer dieser dem Urzustandnahe stehenden Nationen häufig mit den stolzen Titeln von Königenund Fürsten bezeichneten. Erblicher Einfluß eristirte allerdings;aber man hat allen Grund zu glauben, daß er eher als eine Folgevon erblichem Verdienst und erworbnen Eigenschaften, denn alsGeburtsrecht bestand. Rivenoak jedoch hatte nicht einmal diese»Anspruch — denn er war zu Ansehen emporgestiegen einzig durchdie Macht von Talenten, Scharfsinn, und wie Bacon es ausspricht,im Hinblick auf alle ausgezeichneten Staatsmänner — ,durch eineVereinigung großer und gemeiner Eigenschaften'; eine Wahrheit,für welche die Laufbahn des tiefdenkenden Engländers selbst einenso einleuchtenven Beleg liefert.
Nächst den Waffen ebnet Beredsamkeit die große Bahn zurVvlksgunst, sey es im civilisirten oder im wilden Leben; und Rive-noak hatte es so weit gebracht — wie so Manche vor ihm! —ebensosehr dadurch, daß er seinen Zuhörern falsche Sätze und Trug-schlüsse einleuchtend zu machen wußte, als durch tiefe und gelehrteAuseinandersetzung der Wahrheit, oder durch die Schärfe seinerLogik. Dennoch besaß er Einfluß, und war auch gar nicht ohne