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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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kein übler Ersatzmann für ihre Zwecke, wenn einmal ihre Anschlägegegen den alten, eigentlichen Baum scheiterten. Um den Triumphso auffallend als möglich zu machen, für den Fall, daß dieStunde verstreiche, ohne daß der Jäger wieder erscheine, warenalle Krieger und Kundschafter der Truppe herbeibernfen worden;und die ganze Bande, Männer, Weiber und Kinder waren jetzt aufdiesem Punkd versammelt, um Zeugen der erwarteten Scene zusepn. Da das Castell ganz offen da lag, in gar nicht großerEntfernung, konnte man es bei Tag wohl beobachten; und daman annahm, daß die Jnsaßen nur aus Hurry, dem Delaware»und den beiden Mädchen beständen, befürchtete man nicht, sie könntenungesehen entfliehen. Ei» großer Floß, mit einer Brustwehr vonStämmen, war angefertigt worden, und wirklich schon ganz bereitgegen Arche oder Castell, wie es die Gelegenheit erfordere, ver-wendet zu werden, sobald Wildtödter's Geschick entschieden wäre;denn die Aelteren unter der Truppe waren ans die Ansicht gekom-men, daß es nachgerade gefährlich würde, ihren Aufbruch nachCanada länger als bis zur nächsten Nacht anfznschieben. Kurz,die Bande wartete nur noch die Abmachung dieser einigen Angele-genheit ab, ehe sie die Sachen zur Entscheidung brachte, undbereitete sich, den Rückzug nach den fernen Gewässern desOntario anzutreten.

Es war eine imposante Scene, in welche Wildtödter sich jetzt,wie er vorwärts schritt, versetzt sah. Alle altern Krieger saßenauf dem Stamme des gefallenen Baumes, und erwarteten seineAnnäherung mit ernstem Anstand. Rechts standen die jungenMänner, bewaffnet, während die linke Seite von den Wei-bern und Kindern eingenommen war. In der Mitte war einfreier Platz von ansehnlicher Ausdehnung, von Laub durchausüberwölbt, wo man aber das Unterholz, abgestorbne Bäumeund andre Hindernisse sorgfältig weggeräumt hatte. Dieseroffenere Platz war vermuthlich von früheren Gesellschaften oft