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„Gewiß; ich wünsche gar nicht, daß Ihr mir es sagt, Hetty,auch würde es einen Sterbenden Nichts nützen, es z» wissen.Was die Zunge spricht, wenn der Geist schläft, dafür ist wederKopf noch Herz verantwortlich."
„Ich wollte ich wüßte, warum Judith im Schlafe so vielvon Offerieren und redlichen Herzen und falschen Zungen redet;aber ich denke; sie sagt es mir nicht gern, weil ich schwachsinnigbin. Ist es nicht sonderbar, Wildtödter, daß Judith den Hurrynicht mag — der doch der tüchtigstanssehende Junge ist, der jean den Sec kommt, und so schön wie sie selbst. Vater sagteimmer, sie würden das hübscheste Paar in der Gegend scyn, ob-gleich Mutter an March so wenig Gefallen hatte als Judith.Man kann nicht wissen, was kommen wird, sagt man, bis dieDinge wirklich geschehen."
„Ach, weh! Nun, arme Hetty, es hilft nicht Viel, zuSolchen zu sprechen, die Einen nicht verstehen könne», und so willich Nichts weiter von dem sagen, wovon ich mit Euch reden wollte,obwohl es mir schwer auf der Seele liegt. Rührt die Ruder wie-der, Mädchen, und wir wollen dem Lande zu steuern, denn dieSonne steht schon hoch und mein Urlaub ist beinahe zu Ende."
Das Canoe glitt jetzt dahin, und steuerte dem Punkte zu, woWildtödter genau wußte, daß seine Feinde ihn erwarteten, undwo er schon zu fürchten anfing nicht mehr zur rechten Zeit einzu-treffen, um das Pfand seines Wortes zu lösen. Hetty jedoch, dieseine Ungeduld bemerkte, ohne ihren Grund sehr klar zu begreifen,unterstützte ihn so kräftig in seiner Anstrengung, daß ihre recht-zeitige Ankunft bald nicht mehr zweifelhaft war. Dann, und erstdann, ließ der junge Mann in seiner Arbeit am Ruder etwasnach, und Hetty fing wieder an in ihrer einfachen, zutraulichenWeise zu plaudern, obwohl Nichts weiter zur Sprache kam, waszu berichten sich der Mühe verlohnte.