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versetzte der Delaware höflich; „sie sind keine große» Nerzte. Sieglauben Alles, was sie sagen, Wildtödter; das ist kein Grnnd, daßKrieger und Redner ganz Ohr seyn sollten. Wenn Chingachgookden Vater Tamenund's in seinem Skalp und Bemalung und KriegS-locke stehen sehen wird, dann wird er den Missionären glauben."
„Sehen ist Glauben, gewiß. Ach ja! und Einer von unssieht vielleicht dieß Alles eher als wir gedacht hätten. Ich versieheEure Meinung in Betreff von Tamenund's Vater, und die Idee ist einebündige Idee. Tamenund ist jetzt ein alter Mann, wir wollensagen achtzig, wohlgezählt; und sein Vater ward skalpirt und ge-martert, als der jetzige Prophet ein junger'Bnrsch war. Ja, wennman das geschehe» sähe, dann wäre es nicht mehr schwer. AllemGlauben zu schenken, was die Missionäre sagen. Jndeß ich binjetzt nicht gegen ihre Ansicht; denn Ihr müßt wissen, Schlange,daß der große Grundsatz des Christenthums ist: zu glauben ohnezu sehen; und ein Mann sollte immer nach seiner Religion undseine» Grundsätzen Handel», seyen sie welche sie wollen."
„Das ist sonderbar für eine weise Nation!" sagte der Dela-ware mit Nachdruck. „Der rvthe Mann schaut scharf hin, um zusehen und zu verstehen."
„Ja, das ist plausibel und dem menschlichen Stolz angenehm,aber es ist nicht so tief als es scheint. Wenn wir Alles ver-ständen, was wir sehen, Schlange, so wäre es nicht nur klug,sondern auch sicher, jedem Ding unser» Glauben zu versagen, daswir unbegreiflich finden; aber wo es so viele Dinge gibt, von denenwir gar Nichts zu verstehen bekennen müssen, so nützt es Wenign»d hat keinen vernünftigen Grnnd, bedenklich zu seyn gerade inEinem Punkt. Was mich betrifft, Delaware, meine Gedanken sindnicht alle bei der Jagd gewesen, wen» wir in unsrer Jugend aufJagd und Kundschaft auszogen. Manche Stunde habe ich ganz
angenehm zngebracht mit dem, was man bei meinem Volke Be-schaulichkeit nennt. Bei solche» Gelegenheiten ist der Geist thätig.