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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Chingachgook auch. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, daß je Einesdiesen Umstand vergessen und Etwas, Eure Voreltern Entehrendeslhun sollte. Aber dennoch, die Neigung ist eine zarte Pflanze,und gedeiht nie lange, wenn sie mit Thränen begossen wird. Laßtdie Erde um Euer eheliches Glück herum von dem Thau derFreundlichkeit befeuchtet werden!"

Mein bleicher Bruder ist sehr weise; Wah wird in ihremHerzen Alles bewahren, was seine Weisheit ihr sagt."

Das ist einsichtig nnd weiblich gesprochen, Hist, Aufmerk-samkeit beim Anhören eines guten Raths, und Kraft und Beharr-lichkeit in der Befolgung, das ist der große Schutz eines Weibes.Und jetzt bittet Schlange, herzukommen und einen Augenblick mitmir zu sprechen, und nehmt mit Euch alle meine besten Wünscheund Gebete. Ich werde au Euch denken, Hist, und an Euernkünftigen Gatten, geschehe was da wolle, und Euch Gutes gönnenhier und Jenseits, sep nun das letztere nach den Ideen der In-dianer, oder nach der christlichen Lehre gestaltet."

Hist vergoß keine Thränen beim Abschied. Sie ward aufrechterhalten durch die hochsinnige Entschlossenheit eines über seineHandlungsweise entschiedenen Gemüthes; aber ihre dunkeln Augenleuchteten von den Gefühlen, die in ihrem Innern glühte», undihr hübsches Gesicht strahlte in einem Ausdruck von Entschlossen-heit, der in auffallendem und eigenthümlichem Contrast zu seinergewöhnlichen Sanftheit stand. Es stand nur eine Minute an, bisder Delaware mit dem leichten, geräuschlosen Tritt eines Indianerszu seinem Freund herantrat.

Kommt hieher, Schlange, hieher, mehr den Weibern ausdem Gesicht," begann Wildtödter,denn ich habe Euch Einigeszu sagen, was nicht einmal geargwohnt, viel weniger gehört werdendarf. Ihr versteht die Natur der Urlaube und der Mingos zugut, um darüber im Zweifel und in der Ungewißheit zu scpn, wasgeschehen wird, wenn ich iu das Lager zurückkehre. Ueber di^ zwei