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nach sprechen, und was Mehr ist, auch anhören, was Ihr zurErwiederung etwa zu sagen habt; denn das ist ein elender Rath-geber, der nicht ebenso auch nähme, wie gäbe."
Da man die Absicht des Redenden verstand, entfernten sichsoglcich nach seinem Wunsche die beiden Indianer, die beidenSchwestern aber blieben noch bei dem jungen Manne stehen. EinBlick Wildtödter's veranlaßte Judith, sich zu äußern.
„Ihr könnt Hetty Euern Rath ertheilen während Ihr landet,"sagte sie hastig; „ich habe den Plan, daß sie Euch an die Küste begleite."
„Ist das klug, Judith? Es ist wahr, daß unter gewöhnlichenUmständen ein schwacher Geist ein großer Schirm und Schutz istunter den Rothhäuten; aber wenn ihre Gefühle aufgeregt und sieans Rache erpicht sind, ist schwer zu sagen, was geschehen mag.Zudem —"
„WaS wollt Ihr sagen, Wildtödter?" fragte Judith, derenWeichheit in Benehmen und Stimme beinahe bis zur Rührungund Zärtlichkeit stieg, obgleich sie kräftig kämpfte, ihre Gemüths-bewegungen und Besorgnisse niederzuhalten.
„Nun, weiter Nichts, als daß es Anblicke und Thaten gibt,von welchen selbst eine so wenig mit Vernunft und Gedächtnis;Begabte wie Hetty hier, besser nicht Zeugin ist. So würdet Ihrwohl thun, Judith, mich allein landen zu lassen und Eure Schwesterzurück zu behalten."
„Seyd ohne Sorge um mich, Wildtödter," fiel Hetty ein,welche genug von der Besprechung verstand, um ihre Abzweckungim Allgemeinen zu begreifen; „ich bin schwachsinnig, und das, sagensie, ist ein Vorwand, überall hin zu gehen; und was dadurch nichtentschuldigt, das würde übersehen werden in Betracht der Bibel,die ich immer mit mir führe. Es ist wunderbar, Judith, wie alleArten von Menschen, die Fallensteller wie die Jäger, Rothe wieWeiße, Mingos wie Delawaren, die Bibel fürchten und ihr Ehr-furcht beweisen."