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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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obwohl der To», womit sie das sagte, mehr Kummer als Zornverrteth.Bin ich ein Mädchen, das eines Indianers Sklavin zuseyn verdient?"

Wenn Ihr meine ehrlichen Gedanken über diesen Punkt zuhören wünscht, Judith, so will ich Euch antworten, daß ich nichtglaube, Ihr werdet je mit gutem Willen eines Mannes, sey erein Weißer, oder eine Rothhaut, Sklavin werden. Ihr müßtmich jedoch nicht hart darum beurtheilen, daß ich dis Botschaft sogenau als ich nur konnte, in denselben Worten überbrachte, womitsie mir aufgetragen ward. Das waren die Bedingungen, unterwelchen ich meinen Urlaub bekam, und ein Handel ist ein Handel,sey er auch mit einem Vagabunden geschloffen. Ich habe Euchberichtet, was sie gesagt haben, aber Euch noch nicht gesagt,was nach meiner Meinung Ihr.insgesammt.antworten solltet."

Ja, laßtj'uns das hören, Wildtödter," versetzte Hurry./.Meine Neugier ist sehr gespannt bei dieser Erwägung, und ichwäre recht begierig Eure Ideen zu hören, was Ihr für räsonnabelhieltet, zu antworten. Zwar was mich betrifft, ich bin übermeine Antwort ganz im Reinen und entschlossen, und werde siesobald als nöthig kund thun/^

Und ich ebenso, Hurry, über alle die verschiednen Haupt-punkte, und über keinen ist meine Ansicht entschiedener, als überdas, was Euch betrifft. Wenn ich Ihr wäre, würde ich sagen:

,Wildtödter, sagt den Schurken drüben, sie kennen Hurry Marchnicht! Er ist menschlich; und wie er eine weiße Haut hat, so hater auch eine weiße Natur, und diese Natur läßt ihm nimmermehrzu, daß er Weiber von seiner Nace und von seinen Gaben in ihrergrößten Noth verließe. So nehmt denn mich für Einen, der sichweigert. Eurem Vertrage beizutreten, und wenn Ihr auch einenSchweinskopf voll Taback darüber verschmaucht? "

March war etwas verlegen über diesen zurechtweisenden Vor-wurf,. der iu hinlänglich warmem Tone ausgesprochen ward, und