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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Kräfte aufbieten, oder sie würden die Schmach erfahren, durchWeiber in ihrer Hoffnung und nm ihren Raub betrogen zu wer-den. Als sie, von dieser kränkenden Neberzeugung angespornt,eine wüthcnde Anstrengung machten, brach Einem der Stärkerenvon ihnen die Rnderschaufel in dem Augenblick, wo er sie aus derHand seines Kameraden genommen, um ihn abznlösen. Dieß ent-schied sogleich die Sache; denn ein Canoe mit drei Männern undnur Einer Ruderschanfel war gänzlich außer Stand, Flüchtlinge,wie die Töchter Thomas Hutter's, einznholen.

Da, Judith!" rief Hetty, welche den Unfall bemerkt,jetzt,hoffe ich, wirst Du zugestehen, daß Beten Etwas hilft! denHnronen ist ein Ruder gebrochen, und sie können uns nicht mehreinholen!"

Ich habe es nie geläugnet, arme Hetty; und manchmalwünsche ich, mit bitterem Leidwesen, ich hätte selbst mehr gebetet,und weniger an meine Schönheit gedacht! Wie Du sagst, wirsind jetzt gerettet, und müssen nur ein Wenig südlich uns wendenund Athcm schöpfen."

Dieß geschah: denn der Feind gab seine Verfolgung so plötz-lich auf, wie ein Schiff, das eine wichtige Spiere verloren hat,sobald jener Unfall sich begeben hatte. Statt Judith's Canoe zuverfolge», das jetzt leicht auf dem Wasser südlich dahinschwamm,wendeten die Hnronen den Bug ihres Canvcs nach dem Castellzu, wo sie bald ankamen und ausstiegen. Die Mädchen, fürchtend,man möchte übrige Ruder in dem Gebäude oder in der Umgebungfinden, fuhren immer zu; und sie hielten erst inne, als sie so weitvon ihren Feinden entfernt waren, daß sie im Fall der Erneuerungder Jagd jede Aussicht hatten, zu entkommen. Es schien als obdie Wilden an keinen solchen Plan dachten; sondern nach Verflußeiner Stunde sah man ihr Canoe, angefüllt mit Männern, dasCastell verlassen und nach der Küste steuern. Die Mädchen warenohne Lebensmittel, und sie näherten sich jetzt dem Gebäude und