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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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killt wird. Es ist am Ende doch Nichts als eine kleine Wildhailt,und so oder so geschnitten, ist es keine Vogelscheuche, welche rechteJäger abschrccke» sollte, ihr Wild zu verfolgen. Was .sagt Ihr,Schlange, wollt Ihr oder soll ich mit dem Canoe ihn holen?".

Laßt rothen Mann gehen. Bessere Augen als Bleichgesicht auch Huronenschliche besser kennen."

Dem widcrsprech' ich bis an meine Todesstunde! Eines weißenMannes Augen, und eines Weißen Mannes Nase, ja auch seinGesicht und seine Ohren sind alle besser als die eines Indianers,wenn man's recht prüft. Ost und viel habe ich das erprobt, undwas erprobt ist, ist gewiß. Doch glaube ich, der ärmlichste Va-gabund , der auf Füßen steht, Delaware oder Hurone, findet wohlden Weg zu jener Hütte und zurück; und so, Schlange, gebrauchtdenn Euer Ruder und willkommen!"

Chingachgook war schon im Canoe und tauchte seine Rndcr-schaufel in's Wasser, eben als Hurry's geschmeidige Zunge schwieg.Wah-ta!-Wah sah dem Abgang ihres Kriegers diesmal mit demunterwürfigen Schweigen eines indianischen Mädchens, aber mitden gewöhnlichen Besorgnissen und Ahnungen ihres Geschlechts zu.Während der ganzen vorigen Nacht, und bis zu dem Augenblick,wo sie miteinander in der Cajüte das Fernglas handhabten, hatteChingachgook so viel männliche Zärtlichkeit gegen seine Verlobtebewiesen, als nur immer ein Mann vom feinsten Gefühl unterdenselben Verhältnisse hätte zeigen können; aber jetzt verlor sichjede Spur von Schwäche und Weichheit, und sein ganzes Beneh-men zeigte nur trotzige Entschlossenheit. Schüchtern suchte Hist'sAuge das seinige, als das Canoe von der Arche abstieß, aber derStolz des Kriegers gestattete ihm nicht, ihren zärtlichen und ängst-lichen Blick zu enviedern. Das Canoe flog dahin, und kein herüber-gesandter Blick belohnte ihre Bekümmernis.

Der Ernst und die Sorge des Dclawaren waren auch ganzam Platze bei den Aussichten, unter welchen er zu seinem Unternehmen