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sich niedergelcgt hatten, um zu versuchen, in ihrem dahintretbendenCanoe zu schlafen.
Die Nacht, obwohl so sehr verfinstert durch Wolken, warruhig. Es war nicht die Jahrszcit der Stürme, und die im MonatJmiins ans diesem eingebetteten Wasser vorkamen, waren, wennauch oft heftig, immer von kurzer Dauer. Doch war auch jetztder gewöhnliche Zug schwerer, feuchter Nachtluft, die, über dieGipfel der Bäume hinstreichend, sich kaum bis zu der Fläche desspiegelglatten Sec's herabzuscnken schien, sondern in einigem Abstanddarüber hin schwebte — gesättigt von der Feuchtigkeit, die immer ausden Wäldern aufstieg, und dem Anschein nach nie weit dieselbeRichtung verfolgend. Die Luftströmungen standen, wie natürlich,unter dem Einfluß der Hügclformationen, ein Umstand, der selbstfrische Lüftchen unzuverlässig machte, und die schwächer» Regungender Nachtluft nur als eine Art launenhafter und unbeständiger Seufzerder Wälder erscheinen ließ. Einige Male wies das Vordertheildrr Arche nach Oste», und einmal war cs in der That ganz nachSüden gekehrt; im Ganzen aber hielt es die Richtung nach Norden;denn Hutter benützte eben immer den Wind, wenn man es Windnennen konnte — wie er war, möglichst gut, und sein Hauptbeweggrundschien der Wunsch zu sehn, die Arche immer in Bewegung zu er-halten, um alle verrätherischcn Anschläge seiner Feinde zu vereiteln.Jetzt empfand er einige kleine Sorge um seine Töchter, und vielleichtebenso sehr um das Canoe; im Ganzen aber störte ihn diese Un-gewißheit nicht viel, da er das schon erwähnte Vertrauen zu Judith'sEinsicht und Klugheit besaß.
Es war die Jahrszeit der kürzesten Nächte, und es währtenicht lange, bis das tiefe Dunkel, welches dem Tag vorangeht, demwiederkehrendeu Lichte zu weichen begann. Wenn eine Scene aufErden sich den Sinnen des Menschen darstellen kann, die geeignetist, seine Leidenschaften zu stillen und seine Wildheit und Trotz zubesänftige», so war cs die, welche vor Hurry'ö und Huttcr's Blicken