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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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als Reisegesellschafter mir in dieser Sache bcistchen! Hurry istein zutäppischer Mensch, das gcb' ich zu; aber ich glaube nicht,daß er meinetwillen so Viel wagen würde, wie für sich selbst."

Judith kümmert sich nicht um Hurry, wenn schon Hurrywohl um sie," versetzte Hetty, unschuldig, aber mit großerBestimmtheit.

Ich habe Euch das schon früher sagen hören; ja, ich habedas sonst schon von Euch gehört, Mädchen; und doch ist es nichtwahr. Man lebt nicht unter einem Stamm, ohne auch Etwas zusehen von der Art und Weise, wie die Neigung im Herzen einesWeibes arbeitet. Obgleich selbst keineswegs gesonnen, zu heirathen,bin ich doch unter den Delawaren ein Beobachter gewesen, unddas ist eine Sache, worin Bleichgesicht - und Rothhaut-Gaben ganzgleich sind. Wenn das Gefühl aufängt, ist das junge Weib nach-denklich, und hat Augen und Ohren nur für den Krieger, der ihrGemüth eingenommen hat; dann folgt Schwermut!) und Seufzenund derlei Geberdnngen; darnach, besonders wenn die Sachen nichtzu deutlicher Erörterung kommen, legt sie sich oft auf's Tadelnund Fehlerfinden, und schilt den Jüngling eben wegen der Dinge,die ihr am besten an ihm gefallen. Manche junge Creatur ist gargeneigt, in dieser Weise ihre Liebe zu zeigen, und ich bin derMeinung, zu diesen gehört auch Judith. Nun habe ich sie so gutals längnen hören, daß Hurry ein gutes Aussehen habe; und mitdem jungen Weib, das das thut, muß es in der That weit ge-kommen seyn."

Das junge Weib, das Hurry liebte, würde gestehen, daß erschön sey. Ich halte Hurry für sehr schön, Wildtödter, undgewiß muß Jedermann, wer Augen hat, so denken. Judith magden Harry March nicht, und das ist der Grund, warum sie soviel an ihm aussetzt."

Gut gut meine gute kleine Hetty, sey es, wie Ihrwollt. Wenn wir auch von jetzt bis zum Winter fortschwatzten,