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Eurem Stöhnen — welche Musik höre ich! Das ist nicht dasAechzen eines rothcn Mannes! — kein rother Krieger stöhnt undgrunzt so wie ein Schwein. Diese Töne kommen aus einer Bleich-gesichtskehlc — einer Vengeese-Brust — und tönen so lieblich, wieeines Mädchens Singen. — Hnnd — Stinkthier —- Wiesel —Zltiß — Stachelschwein — Ferkel — Kröte — Spinne — Uengee —"Hier mußte wohl die Alte, nachdem sic ihren Athem aufge-wendet, und ihren Schatz von Schimpfwörtern erschöpft hatte,einen Augenblick inne halten, obwohl sie noch immer beide Fäustedem Gefangenen in's Gesicht schüttelte, nnd ihr ganzes mit Run-zeln bedecktes Gesicht voll wilder, erbitterter Nachgier war. Wild-tödtcr betrachtete diese ohnmächtigen Versuche, ihn anszubringen,mit der Gleichgültigkeit, womit in unserm Zustand der Gesellschaftein Gentleman auf die Schimpfreden eines Lumpe» herabsicht; erfühlte, daß die Zunge eines alten Weibes nimmermehr einen Krie-ger verunchren konnte, so wie dieser weiß, daß Lüge und Gemein-heit auf die Länge nur diejenigen beschimpfen, die sich ihrer bedienenmögen; aber sur den Augenblick wurde» ihm weitere Angriffe) er-spart durch das Dazwischentreten Rivenoak's, der die Here bei Seiteschob,,sie den Ort verlassen hieß, und sich anschickte, sich neben denGefangenen zu setzen. Das alte Weib entfernte sich, aber derJäger erkannte wohl, daß er der Gegenstand aller ihrer Belästigungenund Quälerei, wenn auch nicht thätlicher Mißhandlungen sehnwürde, so lang er in der Gewalt seiner Feind blieb; denn Nichtswurmt tiefer, als das Bewußtsep», daß ein Versuch, Jemand inZorn zu bringen, mit Verachtung ausgenommen worden ist, —einem Gefühl, das gewöhnlich das passivste von allen in der mensch-lichen Brust gehegten zu sehn pflegt.^! Rivenoak nahm ruhig seinenSitz,^wie wir schon erwähnt, ein)) und nach einem kurzen Still-schweigen begann er ein Gespräch, das wir natürlich wieder zumBesten der Leser übersetzen, welche die nordamerikanischen Sprachennicht studirt haben.