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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Kehle gepackt wurde, daß sie ihre Gefangene loslassen mußte, undkeinen ander» Ton von sich geben konnte, als eine Art halbcrsticktesGurgeln und Röcheln. Schlange umfaßte mit dem Arm den Leibseiner Geliebten, und stürzte sich mit ihr durch die Büsche auf derNordseite der Landspitze. Hier bog er sofort ein, dem Strand ent-lang, und rannte nach dem Canoe. Er hätte eine geradere Richtungeingeschlage», aber dieß hätte leicht zur Entdeckung des Landungs-platzes führen können.

Wildtödter spielte indeß immerfort auf der Kehle des altenWeibes wie ans den Tasten einer Orgel, ließ sie von Zeit zu Zeitathmen, und drückte dann wieder mit den Fingern beinahe znmErwürgen. Aber die kurzen Fristen zum Athemholeu wurden wohlbenützt, und es gelang der Alten, ein paar kreischende Töne aus-znstoßen, welche das Lager in Allarm brachten. Das Stampfender Krieger, als sie vom Feuer aufsprangc», war deutlich zuhören, und im nächsten Augenblick erschienen drei oder vier Vonihnen auf dem Gipfel des Hügelrückens, die auf dem lichten Hin-tergrund sich wie die dämmernden Schatten einer Zauberlaterneansnahmen. Jetzt war cs die höchste Zeit für den Jäger, sich zn-rückzuziehen. Er unterschlug seiner Gefangnen ein Bein, klemmteihr zum Abschied noch einmal die Kehle zusammen, ebensosehr ansRache wegen ihrer unbezwingliche» Bestrebungen, Lärm zu machen,als aus Gründen der Klugheit, verließ sie ans dem Rücken liegend,und eilte den Büschen zu, die Büchse im Gleichgewicht, denKopf über die Schulter» wendend, wie ein gehetzter Löwe.