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von der muthmaßlichen Dauer ihrer Abwesenheit. Alles dieß wardem Indianer anvertraut worden, der sich seines Auftrags mitcharakteristischer Kürze entledigt hatte. Sobald man das Canoeaus dem Gesicht verloren — und das war der Fall, ehe die Ruderzwölf Schläge gethan hatten traf Wildtüdter die/besten Vorkehrun-gen, die in seiner Macht standen, um die Arche so viel als möglichauf demselben Punkte beharren zu machen, und dann setzte er sichauf dem Ende der Fähre nieder, um an seinen bittern Gedankenzu kauen. Es stand jedoch nicht lang an, bis Judith sich zu ihmgesellte, die jede Gelegenheit aufsuchte, in seiner Nähe zu sehn, undihre Angriffe ans seine Neigung mit der Geschicklichkeit ansführte,welche ihr angeborene Cokettcrie an die Hand gab, unterstützt voneiner nicht kleinen Uebung, die aber ihre gefährliche Macht haupt-sächlich von dem Anflug von Gefühl erhielt, die ihr Benehmen,Stimme, Ton, Gedanken und Handlungen mit dem unbeschreiblichenZauber natürlicher Zärtlichkeit und Weichheit umkleidete. Wir ver-lassen den jungen Jäger, diesen gefährlichen Angreifern preisge-geben, und erfüllen die dringendere Pflicht, der Gesellschaft in demCanoe an die Küste zu folgen.
Das gewaltige Motiv, das Hutter und Hurry zur Wieder-holung ihres Versuchs gegen das feindliche Lager trieb, war genaudasselbe, das ihre erste Nnteruchmnng veranlaßt hatte, etwas ver-stärkt vielleicht durch Nachgier. Aber Keiner von diesen zwei rauhenWesen, so gefühllos in Allem, was die Rechte und Interessen derrvthen Menschen betraf, obwohl in andern Dingen nicht ohneRegungen menschlicher Empfindung, war in bedeutendem Maßedurch andere Beweggründe geleitet, als von herzloser Gewinnsucht.Hurry hatte zwar gleich Anfangs nach seiner Befreiung Zorn überseine durchgemachten Leiden gefühlt, aber dieser Affekt war baldverschwunden über der ihm zur andern Natur gewordenen Suchtnach Gold, nach dem er mehr mit der gewissenlosen Gier eines be-dürftigen Verschwenders, als mit dem unablässigen Verlangen eines