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»ahm der Floß seine frühere Stellung ei» schon in etwa der Hälfteder Zeit, die sie bei den früher» Fahrten gebraucht hatten.
Selbst nachdem die Bedingungen so deutlich festgesetzt und dieSachen so weit gediehen waren, blieb die wirkliche Uebergabe derGefangenen eine nicht ohne Schwierigkeit zu erfüllende Obliegenheit.Die Irokesen sahen sich genöthigt, großes Vertrauen in den gutenGlauben und Willen ihrer Feinde zu setzen, obgleich sie es mitWiderstreben, und mehr i» Folge der Nothwendigkeit, als mit freiemWillen und mit Zuversicht thatcn. Sobald Hutter und Hnrry frei-gelaffen waren, zählte die Truppe im Castell, denen auf dem Floßgegenüber. Zwei gegen Eine», und von Flucht konnte keine Redesehn, da Jene drei CanoeS besaßen, Nichts zu sagen von den Ver-thcidigungsanstalten des Hauses und der Arche. Alles dieß wardvon beiden Parthcien wohl begriffen und vermuthlich wäre dieUcbereinkunst nie ganz iiüs Reine gebracht worden, hätte nichtWildtödter's ehrliches Gesicht und Wesen seine gewöhnliche Wirkungauch bei Nivcnoak gethan.
„Mein Bruder weiß, ich setzte Vertrauen in ihn," sagte derLetztere, indem er mit Hutter näher trat, dessen Beine losgebundenwaren, damit der alte Man» die Plattform Hinansteigen konnte.„Ein Skalp — Ein Thier mehr!"
„Ha, Mingo," unterbrach ihn der Jäger, „behaltet Euer»Gefangenen noch einen Augenblick. Ich muß gehen und die Mittelder Zahlung suchen."
Diese Entschuldigung jedoch, obwohl zum Theil wahr, wardoch hauptsächlich eine List. Wildtödter verließ die Plattform,trat in das Haus und wies Judith an, alle Waffen zusammenzu-tragen und in ihrem Gemache verbergen. Dann sprach er ernstlichmit dem Dclawaren, der wie früher nahe am Eingang des GebäudesWache hielt, steckte die drei Thürme in die Tasche und kehrte zurück.
„Sehd willkommen zurück in Eurer alten Wohnung, MeisterHutter," sagte Wildtödter, indem er ihm auf die Plattform heraufhalf,