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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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vor welchem Hutter sich zu rasiren pflegte, mit erusiem Interesse.In diesem Augenblick dachte er an Hist, und wir sind der Wahr-heit schuldig, zu gestehen, obgleich es ein Wenig mit dem strengenCharakter des Kriegers streite» mag, dasi er wünschte, von ihr inseiner jetzigen, so vortheilhafteu Gestalt gesehen werden zu können.

Herunter damit, Schlange hcrnnter damit," begann jetztder unbeugsame Wildtödter;solche Kleider stehen Euch so wenigan, als sie mir anstehen würden; Eure Gaben sind für Bemalungund Falkenfedern, und wollene Decken und Wampums, und diemcinigcn sind für Wämser von Häuten, zähe Beinkleider und tüch-tige Mokkasins. Ich sage Mokkasins, Judith; denn obgleich weiß,muß ich doch, in den Wäldern lebend, wie ich Pflege, uothwendigum der Bequemlichkeit und Wohlfeilheit willen einige Gebräucheder Wälder annchmen."

Ich sehe keinen Grund, Wildtödter, warum ein Mann nichtso gut einen Scharlachrock tragen sollte, als der Andere," versetztedas Mädchen.Ich wollte, ich könnte Euch in diesem schönenKleid sehen!"

Mich in einem Rock sehen, der für eine» Lord recht wäre!Nun, Judith, wenn Ihr diesen Tag abwartcn wollt, so müßt Ihrwarten, bis Ihr mich des Verstands und des Gedächtnisses ledigseht. Nein nein Mädchen, meine Gaben sind meine Gaben,und ich will bei ihnen leben und sterben, sollte ich auch nie wiederein Wild fällen oder einen Salinen spieße». Was habe ich gcthan,daß Ihr wünscht m i ch in einem so flunkernden Rock zu sehen, Judith?"

Ich meine eben, Wildtödter, die falschzüngigen und falschher-zigen jnngen galanten Herren von der Garnison sollten nicht alleinin schönen Federn stolzireu; sondern Wahrheit und Redlichkeit hättenauch ihre Ansprüche auf Ehre und Auszeichnung."

lind welche Auszeichnung würde es für mich seyn, Judith,geschniegelt und bescharlacht zu werden, wie ei» Mingohäuptling,der eben seine Präsente von Qnebcck erhalten hat? Nein nein