Druckschrift 
12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
Seite
247
Einzelbild herunterladen
 

zu falle», wenn Leute auf ei» Vorhaben ausziehen, wie das war,welches Hutter und Hurry aus Land lockte : das weiß ich so gutwie ein Andrer; und ich wünschte meinem schlimmsten Feind nicht,daß er in eine solche Klemme käme, viel weniger Solchen, mitdenen ich gereist bin, gegessen und geschlafen habe. Habt Ihrirgend einen Plan, dessen Ausführung Ihr von der Schlange undmir versucht wünschtet?"

Ich kenne kein anderes Mittel, die Gefangnen frei zu machen,als Bestechung der Irokesen. Sie sind Geschenke» nicht unzugäng-lich; und wir könnten ihnen vielleicht Genug bieten, um sie aufden Gedanken zu bringen, es sey besser, reiche Gabe», nach ihrerSchätzung, mit fort zu nehmen, als arme Gefangene; wennsie sie wirklich überhaupt wegführcn sollten!"

Das ist ganz gut, Judith: ja, es ist ganz gut, wenn derFeind sich erkaufen läßt, und wir Artikel sindeu können, um damitden Kauf zu zahlen. Euer Vater hat eine beguemc Wohnung,und sie ist sehr schlau gewählt und angelegt, aber sie scheint nichtübermäßig versehen mit Reichthümcrn, welche seine Freilassung er-kaufen dürften. Da das Gewehr, das er Killdrer* nennt, möchteEtwas gelten, und ich höre, es sey ein Pulverfäßchcu da, welchesallerdings in die Wagschale siele; aber zwei tüchtige Männer sinddoch nicht mit einer Kleinigkeit loszukaufen zudem -"

Zudem was?" fragte Judith ungeduldig, da sie bemerkte,baß der Andere zauderte fortznsahrcn, vcrmnthlich weil er sichscheute, sic zu beunruhigen.

Ha, Judith, die Franzmänner bieten Preise, ebenso wieunsre Partei; und der Preis für zwei Skalpe würde hinreichen einPulverfäßchcu und eine Büchse zu kaufen: obwohl ich nicht sagenwill, daß eine solche Büchse ganz so gut scyn würde wie Wild-tödter hier, den Euer Vater als ungemein und unerreichbarrühmt. Aber gutes Pulver, und eine recht sichre Büchse; und' Wildlödter.