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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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seine Güte vertraue». Du kannst Nichts thnn in der Finstcrniß, wirstDich inr Walde verirren und durch Mangel an Nahrung umkommen."

Gatt wird das nicht einem armen Mädchen geschehen lassen,das geht, seinem Vater zu dienen, Schwester. Ich muß es ver-suchen und die Wilden anssnchen."

Komm zurück, nur für diese Nacht; am morgen wollen wirDich ans Land setzen und Dich Handel» lassen nach Deinem Gutdünken."

Du sagst so, und denkst so, aber Du würdest cs nichtthnn. Dein Herz würde weich werden, und Du würdest Tomahawksund Skalpiermesser in der Lust sehen. Zudem habe ich mir vor-gcnommcn, dem indianischen Häuptling Etwas zu sagen, was allenunscrn Wünschen entsprechen wird; und ich fürchte, es zu vergessen,wenn ich es ihm nicht sofort sage. Ihr werdet sehen, er läßtden Vater frei, sobald er es hört."

Arme Hetty! Was kannst Du einem trotzigen Wilde» sagen, wo-durch irgend seine blutdürstigen Anschläge sollten umgcwandelt werden?"

Etwas, das ihn erschrecken und ihn bewegen wird, Vatergehen zu lassen," versetzte das einfältige Mädchen in bestimmtemTone.Du wirst es sehen, Schwester, wie bald es ihn dazubringen wird, wie ein folgsames Kind!"

Wollt Ihr mir sagen, was Ihr ihm zu sagen beabsichtigt?"fragte Wildtödtcr.Ich kenne die Wilden gut, nnd kann miteiniger Wahrscheinlichkeit berechnen, in wie weit gute Worte aufihre blutdürstigen Gcmüthcr wirken werden oder nicht. Wenn cSnicht den Gaben einer Nolhhant gemäß ist, so wird es nichtshelfen; denn Vernunft geht nach Gaben, wie die Handlungsweise."

Gut denn," antwortete Hcttp, ihre Stimme zu leisem, ver-traulichem Tone sinken lassend! denn die Stille der beacht und dieNähe der Arche gestatteten ihr dies; zu thnn nnd doch gehört zuwerden.Gut denn, Wildtödter, da Ihr ein guter und redlicherjunger Mann scheint, will ich cs Euch sagen. Ich habe im Sinne,keinem der Wilden ein Wort zu sagen, bis ich Angesicht gegen