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Hand zu erheben, und die Brust des jungen Mannes zu betasten —„Auge sicher, Finger ein Blick, — Ziel, Tod — großer Kriegerbald. Kein Wildtüdter — Falkenauge — Falkenauge — Falkcn-ange. Hände schütteln."
Wildtödtcr — oder Falkenange, wie der Jüngling jetzt zumerstenmal genannt wurde, denn in später» Jahren trug er diesenNamen in der ganzen Gegend — Wildtödtcr ergriff die Hand desWilden, der in dieser Lage seinen letzten Athemzn g that, und starrtemit Bewunderung das Gefleht eines Unbekannten an, der in soschweren und neuen Verhältnissen so diel Entschlossenheit, Gewandt-heit und Festigkeit gezeigt hatte. Wenn der Leser sich erinnert,daß cs die höchste Genugthuung für einen Indianer ist, zn sehen,wie sein Feind Schwäche verräth, wird er noch richtiger die Hand-lungsweise würdigen, welche in einem solchen Augenblick ein solchesZugeständnis, errungen hatte.
„Sein Geist ist entflohen!" sagte Wildtödtcr mit gedämpfter,melancholischer Stimme. „Ach, mir isl'S leid! Nun, dahin müssenwir Alle kommen, früher oder später; und der Glücklichste ist der,sey seine Haut von welcher Farbe sie wolle, der am bereitesten ist,diesen Weg zn gehen. Da liegt der Leichnam von einem ohneZweifel tapfer» Krieger, nnd die Seele fliegt schon ihrem Himmeloder ihrer Hülle zu, sep dieß nun ein glückliches Jagdrevier, odereine Gegend ohne Wild; Gefilde der Herrlichkeit, nach der Mähri-schen Brüder Lehre, oder Fcuerflammen! Sv trifft cs sich auchoft in andern Dingen nach Zufall und wunderlich. Da haben deralte Hutter nnd Hurry sich in große Nöthen hineingerannt, wonicht gar in Martern und Tod, und Alles einem Preise zu lieb,den mir das gute Glück darbietet in rechtmäßiger und anständigerWeise — wie es Biele bedünken würde. Aber nicht ein Pfennigvon solchem Geld soll durch meine Hand gehen. Weiß bin ich ge-boren und weiß will ich sterben; an meiner Farbe festhalten, bisans Ende, wenn auch des Königs Majestät, seine Gouverneurs und