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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
Seite
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Mühe nehmen will, diese unwiderleglichen Zeugnisse von der topo-graphischen Geschicklichkeit unsrer Väter vor hundert Jahren mitden genauer» Zeichnungen unsrer Tage zu vergleichen, wird sogleichbemerken, daß die Männer der Wälder hinreichenden Grund zuallen ihren Kritiken hatten über diesen Zweig der Einsicht undGeschicklichkeit der Colonialregicrnng, welche sich nicht besann, einenStrom oder einen See um ein paar Grade zu versetzen, wenn sieauch nur einen Tagemarsch von den bewohnten Theileu des Landesentfernt Ware».

Ich bin froh, daß er keinen Namen hat," begann Wildtöd-ter wieder,oder wenigstens keinen Bleichgesichtsnamen; denn ihreTaufen weissagen immer Verwüstung und Verderben. Ohne Zwei-fel jedoch haben die Rothhänte ihre Art ihn zu bezeichnen, unddie Jäger und Fallensteller auch; vermuthlich benennen sie denPlatz nach etwas Vernünftigem, nach einer Aehnlichkeit."

Was die Stämme betrifft, so hat jeder seine eigne Sprache,und seine eigne Weise, die Dinge zu benennen; und sie behandelndiesen Theil der Welt eben wie alles Andre. Unter uns sind wirüberetngckommen, den Platz Glimmerglas zu nennen, in Be-tracht, daß das ganze Becken so reichlich mit Fichten besetzt ist,die ans seinem Spiegel empor streben, gerade als wollte es dieBerge zurückwerfen, die darüber her hangen."

Es muß ein Abfluß da sehn, ich weiß, denn alle See» habenAbflüsse, und der Fels, wo ich Chingachgook treffen soll, steht nahebei einem Abfluß. Hat auch der noch keinen Colonie-Namen?"

In diesem Punkte stehen sie im Vortheil gegen uns, da siedas eine Ende, und zwar das breiteste, in ihrem Besitz haben; siehaben ihm einen Namen gegeben, der sich Bahn gebrochen hat biszur Quelle; denn Namen dringen natürlich flußanswärts. Ihrhabt ohne Zweifel schon den Susguehannah gesehen drunten imLand der Delaware» ?"

Das Hab' ich, und hundertmal gejagt an seinen Ufern."