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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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und eines stinken Fußes. Es mag nichts Feiges daran sehn, einThier zn fällen, aber gewiß ist es keine große Tapferkeit."

Die Delawarcn selbst sind keine Helden," mnrmelte Hurrhzwischen den Zähnen, da er den Mund zu voll hatte, um ihn ganzanfthun zu können,sonst hätten ste sich nimmermehr von denlumpigen Vagabunden, den Mingo's, zn Weibern mache» kaffen."

Die Sache ist nicht recht bekannt ist nie recht erklärtworden," versetzte Witdtödter ernst, denn er war ein eben so eifrigerFreund, wie sein Begleiter als Feind gefährlich war;die Mingo'sfüllen die Wälder mit ihren Lüge», und mißdeuten Worte undVerträge. Ich lebe jetzt zehn Jahre unter den Delaware», undkenne sie als so mannhaft wie jede andre Nation, wenn die rechteZeit zum Schlagen kommt."

Hört, Meister Witdtödter, weil wir einmal bei dem Gegen-stand sind, können wir Wohl nufer Herz gegen einander öffnen, wiees sich unter Männern ziemt; antwortet mir auf Eine Frage: Ihrhabt so viel Glück gehabt mit dem Wild, daß Ihr davon einenEhrentitel führt, wie es scheint, aber habt Ihr je eine menschlicheoder vernünftige Creatnr getroffen? habt Ihr je abgedrückt aufeinen Feind, der im Stande war, auch auf Euch abzudrückcn?"

Diese Frage erzeugte in der Brust des Jünglings eine eigen-thümliche Collision zwischen Kränkung und richtigem Gefühl, diesich leicht im Micnenspicl seines redlichen Gesichts lesen ließ. DerKampf war jedoch kurz; die Aufrichtigkeit des Herzens gewannbald die Oberhand über falschen Stolz und die Prahlsucht desGrenzmanns.

Die Wahrheit z» gestehen, niemals," antwortete Witdtödter,aus dem Grunde, weil sich nie eine geeignete Gelegenheit zeigte.Die Delaware» find friedlich gewesen die ganze Zeit meines Aufent-haltes unter ihnen, und ich halte cs für unrecht, einem Menschendas Leben zu nehmen anders als in offenem, ehrlichem Kriege."

Was! habt Ihr nie einen Kerl betroffen, der diebisch unter