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Raoul Vvard, natürlich in einem Maaße ein, wie eS für seineLage und seinen Ruf paffen mochte. War er zuvor auf der eng-lischen Flotte verabscheut worden, so wurde er jetzt allenthalbengeehrt und gepriesen. Jetzt da er todt und unschädlich war, durfteman wohl seine Seemannsgeschicklichkeit anerkennen, seinen Mutherheben und mit seiner Ritterlichkeit wetteifern.
Winchester, O'Leary, M'Bean und Elinch geleiteten ihn zuGrab — ein Liebesdienst, der sich nach ihren jetzigen Empfindungenganz von selbst verstand. Sie hatten sich der Ehre würdig bewiesen, ihmdas Geleite zu geben, aber auch noch viele Andere bestanden darauf,an dem Gefolge Theil zu nehmen. Manche kamen, um noch sogaran seinem Sarge einen letzten Blick auf einen so gepriesenen Aben-teurer zu werfen; andere, um wenigstens sagen zu können, sie seyendabei gewesen; nicht wenige auch, um das Mädchen zu sehen, dessenromantische, unschuldige Liebe in der neueren Zeit so häufig derGegenstand des Gesprächs ans den Schiffen gewesen war.
So kam eine so große, prachtvolle Prozession zu Stande, dieLen sonst so ruhigen Weiler von St. Agata in große Bewegungbrachte. Alle merkten sich die Einzelheiten des Leichenzuges —Alle schienen darüber erfreut — nur Ghita nicht. Bei ihr hattenLiese späten Ehrenbezeugungen ihre Wirkung verloren; in ihrer Seelelebte nur die eine große Sorge — den Himmel um Gnade für denVerewigten anzuflehen.
Auch Andrea Barrofaldi und Bits Vit! sigurirten bei dieserGelegenheit; Letzterer war nach Kräften bemüht. Jeden, der eShören wollte, wissen zu lassen, auf welch intimem Fuße er mit ,SirSineeS' gestanden — denn nun wurde dieser ja nicht mehr für einenBetrüger angesehen, sondern laut als Held gepriesen. Er erhobsogar einige Schwierigkeit im Betreff des Bortritts, der seiner Ansichtnach bei dieser Gelegenheit der Toga vor den Waffen gebührte,da er wohl wußte, daß wenn der Vicestatthalter eine hervorragendeStelle bei der Ceremonie einnahm, der Podesta auch nicht weit