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vorgenommen werden, während in andern Fällen der Verbandgroßcntheils mit Erfolg angelegt worden war. Der Tag ging seinemEnde entgegen nnd die Entfernung von der Flotte war so bedeutend,daß man keine Zeit mehr zu verlieren hatte.
Kaum hatten also die Nichtverwundeten einige Erfrischungen ge-nossen und für ihre weniger glücklichen Kameraden Sorge getragen,als Letztere, so gut es gehen wollte, auf den größeren Booten unter-gebracht und diese von den Kuttern ins Schlepptau genommen wurden.Jedes der drei Langboote brach augenblicklich, so wie es seine traurigeLadung eingenommen hatte, nach dem Hospitalschiffe der Flotte auf,wobei die Gesunden unter den Franzosen sich mit Freuden erboten,in Erfüllung dieser frommen Pflicht ihren Beistand zu leisten.
Endlich blieben nur noch drei Boote übrig: das eine war SirFrederick'S Gig, welches Winchester zu seinem eigenen Gebrauchezurückbehalten hatte, das zweite Andrea Barrofaldi's Barke und dardritte der kleine Nachen, in welchem Carlo Giuntotardi vom Landeherübergekommen war. Von den Franzosen blieb außer Raoul,seinem Proviantmeister und Diener und dem Arzte des Luggers sonstNiemand zurück. Zu diesen kamen die beiden Italiener mit ihrenRuderern, Carlo und seine Nichte nebst Winchester und dessen Boots-mannschaft, womit wir denn alle-Anwesenden aufgezählt hätte».
Die Sonne war eben hinter die naheliegenden Hügel hinab-gesunken und man mußte sich jetzt nothwendig zu irgend einemPlane entschließen. Winchester befragte den Arzt, ob eS wohl rath-sam sey, den Patienten weiter zu schaffen: konnte dieß geschehen,so war eS jedenfalls besser, wenn eS bald geschah.
„Monsieur le lieutenant," gab diese Person etwas trocken zurAntwort, „man brave oaxitaino hat nur noch kurze Zeit vor sich.Er hat darum gebeten, hiev auf dem Schauplatze seines Ruhms undin Gesellschaft jenes Mädchens, das er so von Herzen liebt, gelassenzu werden: mais, Ihr seyd die Sieger" — dabei zuckte er dieAchseln — „nnd könnt nach Eurem Belieben verfügen."
Der Irrwisch. 83