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Proserpina etwa um einen halben Punkt östlich von dem Orte, woman ihn vermuthet hatte, Kurze Zeit darauf segelte sie, vielleichtkaum hundert Fäden leewärts, daran vorüber; dann vierte sie,steuerte eine gehörige Strecke süd- und westwärts gerade aus, wen-dete sodann abermals und zog in ostsüdöstlicher Richtung von Neuemüber dieselbe leere Stelle. Keine Spur von dem vermißten Schiffewar zu entdecken — die See hatte Alles, Lugger, Mannschaft undTackelage mit einem Male verschlungen.
Da so viele leichte Artikel auf den Klippen zurückgclafsen wor-den waren, so ließ sich vermuthen, daß gar nichts übrig geblieben, wasnoch auf den Wogen hätte schwimmen können — Alles war demFeu-Follet in die Tiefe gefolgt. Boote hatte er keine mit sich ge-führt, da alle an dem Felseninselchen zurückgelaffen worden waren;wenn von den Matrosen wirklich noch einer den verzweifelten Versuchmachte, sein Leben mitten in diesem Waffersturze zu retten, so wares ihm entweder nicht gelungen oder er wurde von den Engländernbei ihrer Nachsuchung übersehen. Auch konnten Letztere sich in derEntfernung getäuscht habe» und vielleicht nur auf Kabellänge an derStelle vorüber gesteuert sehn, wo die Opfer des Schiffbruchs, wennwirklich solche vorhanden waren, noch immer um ihr Leben kämpften.
Cuffe und Alle mit ihm waren von diesem unvorhergesehenen,schweren Unglücksfalle tief erschüttert. Unter solchen Umständenäußert der Verlust eines Schiffes fast dieselbe Wirkung, wie derplötzliche Tod eines Gefährten — es ist ein Loos, das uns Alle be-treffen kann und muß wohl Trauer und Nachdenken Hervorrufen. Dochgaben die Engländer die Hoffnung noch immer nicht auf, vielleichtdoch einige der Schiffbrüchigen zu retten, wenn sie sich etwa anherumschwimmende Spieren geklammert oder mit übernatürlicherAnstrengung Stunden lang über dem Wasser erhalten hätten.
Gegen Mittag jedoch brach die Fregatte auf und segelte beianhaltendem Südwinde nach Neapel. Unterwegs wurde sie durcheine feindliche Kriegsschaluppe von ihrem Kurse abgeleitet; doch war