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Cuffe verließ das Deck nicht eher, als bis die Glücke ein Uhrschlug. Uelverton und der Steuermann theiltcn sich mit einanderin die Wache, doch war der Kapitän mit seinem Rathe und Befehlestets bei der Hand.
„Der Bursche scheint schneller zu gehen, wenn er mit Doppel-flügeln einhersegelt, als wenn er sogar enggehalt ist — so kommt'swenigstens mir vor, Uelverton," bemerkte Cuffe, nachdem er diebeabsichtigte Beute mit dem Nachtglas lange beobachtet hatte.„Ich sänge an z» fürchten, daß wir ihn am Ende noch verlierenwerden. Bon den andern Schiffen thut auch keines einen Schritt,um uns zu helfen. Da ziehen wir alle Drei todt in seinem Kiel-wasser; einer hinter dem andern, fast gerade so, wie die altenJungfern am Sonntag Morgen in die Kirche gehen."
„Es w äre besser gewesen, Kapitän Cuffe, wenn die Ringeltaubemehr gegen Westen und die Fregatte etwas östlicher abgehalten hätte.So schnell der Lugger schon für gewöhnlich mit ausgebreiteten Flügelnist, so ist er doch am schnellsten, wenn diese auf solche Art in denWind gestaut sind. Ich bin jeden Augenblick darauf gefaßt, ihnwestwärts abgieren und uns nach und nach ganz in sein Kielwasserbringen zu sehen. Das, fürcht' ich, werden wir sogar noch schlim-mer finden, Sir, als es schon jetzt ist."
„Ich möchte ihn gerade jetzt nicht um tausend Pfund verlieren!Ich kann nicht begreifen, was der verd—te Dashwood getriebenhat, daß er sich seiner nicht versicherte, als er die Felsen in Besitznahm. Ich werde wohl, sobald wir wieder Zusammentreffen, einwenig über ihn herfahren müssen."
Cuffe würde wohl anders gesprochen haben, wenn er gewußthätte, daß Sir Frederick Dashwoods Leiche eben in diesem Augen-blick mit Trauergepränge nach einem zu Neapel vor Anker liegendenZweidecker geführt wurde, dessen Kapitän ein Vetter des Verstorbenenwar. Von dem Allem aber war ihm nichts bekannt und er erfuhr