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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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im Centrum der brittischen Linie am meisten voraus, da das Feuervon den Ruinen sie zu eiligem Vordringen antrieb; M'Bean warnoch weiter zurück und konnte nicht ohne einen Umweg durchdie vor der Felukke ausgebreitete Klippenreihe kommen; überdießmußte ihm eben dieses Hinderniß bis jetzt noch völlig unbekanntseyn. Jthuel war von Natur wie durch Gewohnheit kalt und be-rechnend; die jetzige Gefahrlosigkeit seiner Lage mochte jene kostbarenkriegerischen Eigenschaften bei ihm noch bedeutend verstärken. SeineKarronaden waren bis zur Mündung mit Kartätschpatronen voll-gepfropft; dem besten Seemanne seiner Abtheilung herbeiwinkend,griffen Beide nach den Lunten und Jeder hielt ein Richttau inder Hand, um die leichten Kanonen, je nachdem die Umstände cserforderten, zu wenden. Beide Stücke hatte Jthuel mitten auf dasKampfgewühl gerichtet und Nichts blieb übrig, als den Momentzum Losfeuern abzuwarten.

Dieser Augenblick war jetzt nahe. Die Engländer hatten dieAbsicht, auf der Hauptinsel zu landen und die Ruinen mit Sturmzu nehmen. AuS diesem Grunde ruderten ihre Boote alle in con-vergirender Richtung nach einem und demselben Punkte und da dieRauchschichte mit jeder neuen Geschützsalve aus einander gerissenwurde, so war jetzt kaum fünfzig Schritte von dem beabsichtigtenLandungsplätze ein dichter Haufe» der Feinde durch die Lücken indem Pulverdampfe sichtbar.

Jthuel stand mit seinem Gefährten bereit: beide zielten undfeuerten zumal.

Diese unerwartete Explosion aus einer Region, welche bis jetztvergleichungsweise stumm gewesen war, überraschte gleichermaßenFreunde wie Feinde "und jagte eine neue Dunstwolke zwischen dieKlippen und den offenen Raum vor denselben.

Ein Schrei erhob sich aus dem dichten Kampfgewühle, himmel-weit verschieden von dem gewohnten Siegesrufe der Engländerein Schrei, welchen der Todeökampf selbst den muthigsten Herzen