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Hälfte davon wäre ganz gewiß nach Botany Bai transportirt wor-den, wenn man sie nicht noch zu uns geschickt hätte.«
„Bezieht sich das Gesetz, daß man den Feind im Auge habenmuß, für heute nur auf die Boote oder auch auf die Schiffe, Ka-pitän Lyon?«
„Auf die Boote, Mann! wer Teufels glaubt Ihr denn, würdesonst darauf dienen wollen? 'S ist freilich eine traurige Geschichte,so wie es jetzt geworden ist, da die Ehre, meiner Meinung nach,doch nicht viel höher als der Gewinn steht; trotzdem würde eS nimmer-mehr angehen, wenn unsere alte Scotia beim Handgemenge imHintergrund bliebe. Vergeßt nicht, daß wir wegen unserer Clay-more'S berühmt sind und so thut Euer Bestes, alle mit einander,das will ich euch gesagt haben.«
M'Bean brummte ein „Ja ja, Sir« und ging gerade so me-thodisch an'S Werk, als ob er eine algebraische Rechnung hättesummiren müssen. Der zweite Lieutenant der Terpsichore war einjunger Irländer mit einer süßen, wohlklingenden Stimme; als dieBoote von den Schiffen abstießen, war er nur mit Mühe in glei-cher Linie mit den andern zu erhalten, da er mit freudigem Grinsenimmer weiter vorwärts drang und die Leute durch seine CheerS zuübermäßigen und unvernünftigen Anstrengungen anfeuerte.
So war in jenem Augenblicke der Zustand der englischen Streit-macht beschaffen: beide Parthien waren völlig zum Kampfe gerüstet.Fügen wir noch bei, daß es bereits zwei Uhr* vorüber war unddaß alle Betheiligten wegen des Windes, der bald erwartet werdendurfte, einige Besorgniß fühlten, so möchte die einleitende Skizzeunseres Schlachtgemäldes vollendet scyn.
Sir Frederick Dashwood hatte seine Linie in der Entfernungeiner Meile von den Klippen formirt, so daß eines der drei Lang-boote im Centrnm, die zwei übrigen auf jedem der beiden Flügel
» D. b. die zweite Stunde der Vormittagswache — »ach unserer Rechnungalso zehn Uhr Morgens. D. U.