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den Stand, ihre Lage genau zu untersuchen und den Umfang desUnheils kennen zu lernen.
Der Lugger war durch eine ungewöhnlich hohe Grundwoge ineine Spalte zwischen zweien von den Felsen eingeklemmt worden;ringsumher war wohl tiefes Wasser, aber dennoch schien es unmöglich,ihn ohne eine Erleichterung des Ballastes wieder stott zu machen.So lange der Wind nicht wehte und die See nicht höher ging, warer allerdings sicher genug; sobald aber eine höhere Woge den Kielempvrhob und wieder sinken ließ, mußte er ohne Gnade leck werden.
Von diesen Thatsachen hatte sich Naoul kaum fünf Minuten,nachdem die Jolle im Wasser war, genugsam überzeugt und freutesich jetzt nicht wenig, daß er Jthnel so unverwcilt gegen die Felukkeabgeschickt hatte. Zunächst wurden nun die Klippen untersucht, umzu sehen, in wie fern sie das Ausladen der Schiffsvorräthe begün-stigten. Einige derselben waren hoch genug, um das Wegschwem-men der gelandeten Gegenstände zu verhindern; doch kann man sichbei Felsen, die dem Andrange der See frei stehen, nicht unter allessUmständen hierauf verlassen — denn selbst bei Windstillen herrschtkeine Regelmäßigkeit in dem Fallen und Steigen dieses Elementes.Für jetzt ging die See allerdings weniger hoch als gewöhnlich undso konnten die Franzosen eher hoffen, ihre Vorräthe an zwei oderdrei verschiedenen Punkten sicher landen zu können.
Naoul befahl alsbald, das Werk mit Ernst zu beginnen.Der Lugger führte im Ganzen vier Boote, nämlich ein Langboot,einen Kutter, die Jolle und das kleine Boot. Das zweite dieserFahrzeuge war mit starker Bemannung gegen die Felukke abgeschicktworden: die drei andern beschäftigten sich jetzt damit, die Vorrätheauszuladen.
Naoul erkannte sogleich, daß der Augenblick keine halben Maß-regeln gestaltete und daß das Schiff schwere Opfer bringen mußte,um seinen Kiel zu retten. Dieß und die Sicherheit der Mannschaft