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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Sechs»,rdzivanziffstes Kapitel.

Ach, mancher Traum war auf dem SchiffNoch kurz vor seinem Ende;

Der Heimath Bild den Langen TraumDcS Schläfers noch verschönte.

Wilson.

Raoul war über seinen ferneren Kurs bald entschlossen. Wäh-rend er Clinch tröstete, hatte er Pintard den Befehl zugeschickt, sichnach dem anderen Gig umzusehen: doch wenige Minuten der Nach-forschung unter den Klippen überzeugten die Leute ans dem Verdeck,daß es nirgends zu finden war. Diese Meldung wurde alsbald inder Kajüte hinterbracht.

Eben so wenig vermochte Jthuel mit all' seinem Scharfsinnaus der gefangenen Bootsmannschaft irgend eine zweckdienliche Nach-richt über den Gegenstand herauszubringen. ES herrschte unterden Leuten der Proserpina in Allem, was ihr Verhältniß zu demFeu-Follet betraf, ein gewisser esprit sie corgs, der bei einer Ge-legenheit, wie diese, sowohl Drohungen als Bestechungen zurückwiesund der Granitmann sah sich genöthigt, die Sache als hoffnungslosaufzugeben, wobei er übrigens nicht verfehlte, die Weigerung derEngländer, ihre Kameraden zu verrathen, weit eher ihrem Nativnal-eigenfinne als einem andern achtbaren Gefühle zuzuschreiben.

Diese Vorliebe Jthuels, denen, die er haßte, das Schlimmstezuzutrauen, war übrigens ihm und seinem Lande nicht allein eigen,und man darf mit ziemlicher Sicherheit annehmen, daß cS ihmunter ähnlichen Umständen auf einer englischen Fregatte kaum besserergangen wäre.

Da sich Raoul endlich überzeugt sah, daß das andere Boot ent-wischt war und er ebenso die Nothwendigkeit erkannte, noch währendder Dunkelheit aus dem Golfe zu kommen, so gab er widerstrebendden Befehl zum Aufbruch und ließ den Lugger doppeltgeflügelt todt