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Wasser kräuselt sich an seinem Bug mit dem Geräusche eines Messers,das eine reife Wassermelone zerschneidet."
„Non k'eu-k'ollet!" rief Raoul aufstehcnd und seine Armeausstreckend, als ob er das geliebte Fahrzeug umarmen wollte.„Ltouelle, sie suchen uns, denn wir sind sehr hinter unserer Zeitzurückgeblieben."
Der Fremde kam eilends näher: sobald seine Umrisse sichtbarwurden, war kein Verkennen mehr möglich. Die beiden ungeheurenSturmsegel, das kleine Bratspill, der Rumpf und die ganze schöneForm trat ihnen undeutlich vor Augen, gerade wie der flinke Vogelerst dann Farbe und Gestaltung^ annimmt, wenn er aus der Tiefedes Luftraumes hervortaucht. Das Schiff war nur hundert Schritteentfernt; in der nächsten Minute wäre es an ihnen vorübergeflogen.
„Vivo In köpubll'gue!" sprach Raoul deutlich, obwohl er sichscheute, seine Stimme zu einem lauten Rufe zu erheben.
Abermals flaggte die Leinwand und das Getrappel von Fuß-tritten ließ sich auf dem Deck des Luggers vernehmen; dann kam erauf fünfzig Schritte von der Jolle in den Wind geschossen. Raoulbewachte seine Bewegung und als er beinahe still lag, war er schondicht an der Seite des Fahrzeugs und hatte ein Tau gefaßt. —Im nächsten Augenblicke stand er an dessen Bord.
Raoul betrat das Verdeck seines Luggers mit dem Stolze einesMonarchen, der seinen Thron besteigt. Der Vorzüge seines Schiffessich bewußt und voll Vertrauen auf seine eigene Geschicklichkeit, be-kümmerte sich dieser tapfere Seemann nicht im Mindesten um dieThatsache, daß er von mächtigen Feinden umringt war. Wind und.Stunde waren günstig und kein Gefühl der Unruhe störte den Tri-umph dieses glücklichen Augenblicks.
Die Erläuterungen zwischen dem Kapitän und seinem erstenLieutenant Pintard waren kurz, aber deutlich. Der Feu-Follet hattesich mit tief gestellten Segeln vom Lande entfernt gehalten, so daßer bei seiner eigcnthümlichen Tackelage und der Kürze seiner Masten