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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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490
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tingen der Steuerbordseite, Sir. Es ist so finster, daß ich nichtsdeutlich bemerken konnte; aber mir kam'S vor, als ob von der Stück-pforte etwas in dasselbe hinabglcite. Das Ding wollte mir nichtrecht gefallen und darum schickte mich unser Mate eben aus'S Ver-deck, um es Euch zu melden, Sir."

Sendet nach Jthuel Volt, Mr. Winchester; ruft ihm durch'SSprachrohr, Sir, damit wir bald etwas von dem feinen Herrn zusehen bekommen."

Wir brauchen nicht zu sagen, daß die Aufforderung unbeant-wortet blieb und jetzt fingen Alle an zu begreifen, auf welche Artdie Flucht bewerkstelligt worden war. Offiziere eilten auf die ver-schiedenen Boote und nicht weniger als fünf verschiedene Parthicnbegannen jetzt die Verfolgung. Zu gleicher Zeit hißte die Fregatteeine Laterne auf, um ihre» Booten den späteren Sammelplatz zubezeichnen.

Wir haben schon oben gesagt, daß die Proserpina in jenemAugenblicke ungefähr eine halbe Meile seewärts von der Landspitzevon Campanella stand. Ein leichter Ostwind die sogenannte Land-brise wehte und das Schiff mochte etwa drei Knoten in der Stundezurücklegen. Es hatte die Landspitze so ziemlich zur Seite und steuerteum das Vorgebirge herum gegen den zwischen Capri und dem Haupt-lande gelegenen Paß und den Golf von Neapel; wobei es auf der-selben Stelle, welche eS den Tag zuvor verlasst» hatte, vor Ankerzu gehen beabsichtigte.

Die Nacht war zu finster, als daß man einen so kleinen Gegen-stand, wie ein Boot, auf einige Entfernung hätte sehen können;dagegen war die schwarze Felsenmaffe von Capri, welche thurmähnlichfast zweitausend Fuß in die Luft emporragte, in ihren Umrissen ganzdeutlich zu erkennen und auch die Gestaltung der gegenüberliegendenKüste ließ sich mit ziemlicher Sicherheit unterscheiden.

Velverton hatte gehandelt, wie wenn Einer über Bord gesprun-gen wäre, d. h. er hatte keine Befehle abgewartet. Während er