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Amerikaner schon vor ihm da war. Letzterer zog ihn neben sichnieder und Beide legten sich der Länge nach auf den Boden der Jolle,indem Ghita'S Mantel über sie hingeworfen wurde.
Carlo Ginntotardi war an die Führung eines Fahrzeugs wiedie Jolle gewöhnt; er zog also nur seinen Bootshaken aus einerder Puttingen zurück und die Fregatte steuerte langsam vorwärts undließ ihn in der nächsten Minute fast hundert Fuße hinter sich inihrem Kielwasser.
So weit war Alles zum Erstaunen gelungen. Die Nacht warso dunkel, daß die beiden Flüchtlinge schon jetzt sich zu erheben undihre Sitze auf den Querbalken einzunehmen wagten; doch geschahdieß Alles mit der äußersten Vorsicht und ohne das mindeste Geräusch.Bald wurden die Nuder eingesetzt, Carlo ergriff das Steuer und eintriumphirendes Gefühl wogte in NaoulS Herzen, als er das escheneWerkzeug erfaßte und das Boot unter seinem Drucke erzittern fühlte.
„Ruhig, ruhig, Kapitän Nule," sprach Jthuel leise; „wirhaben noch lange zu rudern und sind noch immer in der Gehörweiteder Fregatte. In fünf Minuten haben wir uns so weit entfernt,baß sie uns nicht mehr zu sehen vermag, dann können wir geradenWegs in die See hinausrudern, wenn Jhr'S wünscht.
Eben jetzt hörte man die Glocke auf der Proserpina vier Uhrschlagen —das Zeichen, welches die achte Stunde des Abends ver-kündete. Unmittelbar darauf wurde die Wache abgelöst und eine all-gemeine Bewegung war auf dem Schiffe zu gewahren.
„Sie lösen bloS die Wachen ab," sprach Raoul, als er bemerkte,daß sein Gefährte beunruhigt stille hielt.
„Das ist eine ungewöhnliche Bewegung für ein Ablösen derWache! — Was ist das?"
Das Ucberhalen von Tackeln war unverkennbar: ihm folgte da»Plätschern eines Boots, das ins Wasser gelassen wurde.