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„Ich denke, Lord Nelson folgt einem andern Grundsätze, Strand.Er lehrt uns, einen Franzmann lieber um die ganze Erde zu ver-folgen, als ihn entschlüpfen zu lassen."
„Ohne Zweifel, Sir. Folgt ihm um drei Erden, wenn Ihrihn im Auge behalten könnt — aber nur nicht um vier. Dasist Alles, was ich zu verfechten Willens bin, Kapitän Cuffe. SelbstWeiber sollen von dem Vermögen eines Mannes so etwas — mannennt'S glaub' ich ihr Drittel — ziehen."
„Nun, nun, Strand, ich denke, Eure Lehre muß Wohletwas Wahres an sich haben, sonst würdet Ihr sie nicht so hart-näckig vertheidigen, und was diese Küste betrifft, so muß ich sie jetztauch aufgeben, denn ich darf nie erwarten, eine zweite, viel wenigereine dritte ihr ähnliche zu sehen."
„ES ist meine Schuldigkeit, Euer Gnaden nachzugeben; er-laubt mir aber gleichwohl, dabei zu bleiben, daß die dritte Jagdimmer auch die letzte seyn sollte. — Das ist doch ein trauriger Anblickfür einen Mann von Gefühl, Kapitän Cuffe — ich meine den Gegen-stand zwischen den beiden Mittelkanonen auf der Steuerbordseitedes Hauptdecks, Sir."
„Ihr meint den Gefangenen? Ich wünsche von ganzem Herzen,Strand, daß er nicht dort wäre. Ich glaube fast, ich möchte lieber,er wäre wieder auf seinem Lugger, um jene vierte Jagd mit ihmzu versuchen, von der Ihr so wenig zu halten scheint."
„O, die hängenden ^ Schiffe find selten glückliche Schiffe,Kapitän Cuffe. Meiner Ansicht nach — ich bitte um Verzeihung,Sir — sollte auf jeder Flotte ein schwimmender Kerker seyn, woalle Kriegsgerichte und Exekutionen abgehalten würden."
„Das hieße, den Hochbootsmännern keinen kleinen Theil ihresAmtes entziehen, wenn Man alle Strafen von den verschiedenenSchiffen verbannen wollte," antwortete Cuffe lächelnd.
„Ja, ja Sir — die Strafen, da muß ich Euer Gnaden Recht* Nämlich solche, wo eine Exekution bcvorsteht. D. II.