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alle zwei in offenem Kampfe für die Ehre ihrer beiderseitige» Län-der begriffen."
„Monsieur, das Kriegsglück hat anders entschieden; Ihr habtaber nicht Platz genommen, bkonsieur le llloutenant."
„Ilion parüon: Kapitän Cuffe hat mich mit der Bitte herge-sendet, Monsieur Vvard, daß Ihr ihn, sobald es Euch angenehmwäre, in seiner Kajüte mit Enrer Gesellschaft beehren mochtet."
ES liegt etwas in der höflichen Redeweise der französischenSprache, was Griffin in seinen Mittheilungen gegen den Gefan-genen nicht wohl anders als artig zu seyn gestattete, selbst wenner zum Gegentheile Lust gehabt hätte. Das Letztere lag übrigenskeineswegs in seiner Absicht, denn seit sich der tapfere Gegner inihren Händen befand, waren alle edeldenkenden Männer auf derProserpina geneigt, ihn mit der größten Zartheit zn behandeln.
Raoul fühlte sich durch diese Zeichen des Edelmuthes gerührtund da er Griffins Unternehmungsgeist in den verschiedenen Ver-suchen gegen seinen Lugger erprobt hatte, so begann er allmähligbesser von seinen Feinden zu denket«. Von seinem Stuhle sich er-hebend, erklärte er sich bereit, dein Kapitän noch in demselbenAugenblicke aufzuwarten.
Cuffe harrte seiner in der Hinterkajüte. Sobald Grifsin mitden Gefangenen eintrat, bot er Beiden mit Artigkeit Sitze an;Ersterer wurde zuin Bleiben eingeladen, nicht sowohl um bei derVerhandlung als Zeuge zu dienen, als vielmehr um im -Nothfalledie Rolle des Dolmetschers zu übernehmen.
Eine kurze Pause folgte; dann eröffnete der Kapitän das Ge-spräch, das auf Englisch geführt wurde, wobei Griffin, so oft esnöthig wurde, gelegentlich Beistand leistete.
„Ich bedaure sehr, Monsieur Dvard, einen tapferen Mann inEnrer Lage zu sehen," begann Cuffe, der, abgesehen von dem be-sonderen Gegenstände, den er im Auge hatte,.hierin nicht mehrals die Wahrheit sprach. „Wir haben Eurem Muth und Scharfsinn