genstände ziemlich deutlich erkennen ließ, sie aber dennoch in einHalbdunkel einhüllte, wie es zu dem Zauber des Orts und derStunde am besten paßte.
Raoul fühlte dießmal den Einstuß seiner ganzen Umgebung inungewöhnlichem Grade. Alles, was er sah, verbreitete einen Ernstüber seine Gedanken, wie er ihm in seinen Mußestunden nur selteneigen war: er setzte sich neben Ghita auf dem Hackbord nieder,während ihr Oheim in die Kajüte hinabging, um sich seinen An-dachtsübungen zu überlasten.
Tiefe Stille herrschte jetzt auf dem Lugger. Jthuel saß aufeinem KlüShvlze und bewachte seinen alten Feind, die Proserpina,da ihm die Nähe dieses Schiffes ohnedem nicht zu schlafen erlaubte.Zwei erfahrene Matrosen, welche allein die sogenannte Ankerwachebildeten, hatten sich, um einen Gespräche auszuweichen, abseits voneinander, der eine auf dem Krahnbalken am Steuerbord, der anderein der Tackelage des großen MasteS postirt und beide hielten einwachsames Auge auf die ruhige See und die verschiedenen Gegen-stände, die auf ihrem glatten Spiegel hinschwammen.
Diese Gegenstände beschränkten sich in einem so abgelegenen Winkelnatürlich nur auf sehr wenige und umfaßten dloS die Fregatte, denLugger und die drei Küstenfahrer. Letztere waren sämmtlich noch vorEinbruch der Nacht von der Proserpina geentert, aber nach kurzemAufenthalte wieder los gegeben worden. Einer davon lag nunmehr,nach mehreren furchtlosen Versuchen, mit Hülfe des ersterbendenWestwindes weiter nordwärts zu gelangen, ungefähr in der Mittezwischen beide» feindlichen Schiffen vor Anker. Obgleich er jetzt,von der schwachen Landbrise begünstigt, mit ein bis zwei KnotenGeschwindigkeit leicht hätte weiter ziehen können, zog er dennochvor, nicht unter Segel zu gehen, sondern in seiner bisherigen Stellungzu bleiben und seinen Leuten eine gute Nachtruhe zu gestatten.
Die Lage dieser Felukke, so wie der Umstand, daß sie vonder Fregatte geentert worden war, machte sie Anfangs für Raoul