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mit größter Vorsicht und Ueberlegung zu prüfen. Sie waren sannntund sonders so durchaus acht, daß auch nicht der leiseste Zweifelübrig blieb: es schien unmöglich, gegen den Ueberbringer derselbennoch irgend einen Argwohn zu hegen.
Dieß konnte allerdings viel dazu beitragen, den Signor SmeeSdes Betrugs zu überführen; doch waren der Mccstatthalter und derPodesta beide noch immer der Meinung, Kapitän Cuffe möchte sichwohl in der Identität des Luggers getäuscht haben.
„Das ist unmöglich, Signori," gab der Lieutenant auf diesenEinwurf zur Antwort; „wir kennen jeden englischen Kreuzer indiesen Gewässern wenigstens dem Namen und der Beschreibung nach;die meisten bekamen wir auch schon zu Gesicht. Der Lugger abergehört nicht darunter, und Alles, was ich an ihm bemerken konnte,besonders seine Art zu segeln, verräth seinen wahren Namen. Wirhören, er habe einen Mann an Bord, der früher zu unserem eige-nen Schiffe gehörte, mit Namen Jihuel Bolt —"
„tlosxetto!" rief der Podessa; „dann allerdings müssen wirdiesen Sir SmeeS für einen landstreicherischen Spitzbuben ansehen,denn dieß ist ja eben der Mann, den wir gestern Abend bei Bene-detta trafen. Ein Amerikaner — nicht wahr, Herr Lieutenant?"
„So behauptet der Bursche wenigstens," erwiedert der jungeMann errüthend, da er das Unrecht, das man dem Deserteur an-gethan hatte, nicht eingestehen mochte; „doch die Hälfte der britti-schen Matrosen, die man heut zu Tage zu Gesicht bekommt, nenntsich selbst Amerikaner, um dadurch Seiner Majestät Dienste zu ent-gehen. Ich glaube eher, der Schuft stammt aus CornwaleS oderDevonshire; er hat ganz die langsame Aussprache und den näseln-den Singsang, wie er in jenem Theile der Insel zu Hause ist. Wenner aber auch ein Amerikaner ist, so haben wir jedenfalls ein besseresRecht an ihn als die Franzosen, denn er spricht unsere Sprache,stammt von unseren gemeinsamen Vorfahren ab, hat den gleichen