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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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hören. Du kennst diese heiligen Männer nicht und Deine Zungeist Dein eigener Feind, ohne horch! was hat das zu bedeuten?"

Das ist ein Kanonenschuß von der Fregatte da muß icheiligst Nachsehen.Sprich, wann und wo werden wir uns Wiedersehen?"

Das weiß ich jetzt noch nicht. So wie die Sachen stehen,sind wir schon zu lange, ja viel zu lange beisammen und müssenuns jetzt trennen. Ueberlaß es mir, die Mittel zu einer späterenZusammenkunft aufzufinden; auf alle Fälle werden wir in kurzerZeit wieder in unserem Thurme seyn."

Kaum hatte Ghita geendet, so glitt fic davon und war baldin der Stadt verschwunden. Naoul selbst war einen Augenblickunschlüssig, ob er ihr folgen sollte oder nicht: dann aber eilte erwieder auf die Terrasse vor dem Statthaliereigebäude, um den Zweckdes Kanonenschusses zu erforschen. Der Knall hatte auch anderePersonen nach derselben Stelle gelockt und als er oben ankam, fandsich der junge Mann abermals von einer neugierigen Menge umgeben.

Mittlerweile war die Proserpina denn Jthuel hatte sich indem Namen des Fremden nicht getäuscht dem Eingänge desHafens bis auf eine Meile nahe gekommen; sie hatte jetzt beige-dreht und steuerte gegen die Ostküste, offenbar in der Absicht, inkurzer Zeit in den Hafen einzulaufen. Der Rauch, der dem Ka-nonenschüsse gefolgt war, zog eben in einer leichten Wolke leewärtsund an der großen Bramraa flatterten abermals Signale.

Dieß Alles war Raoul vollkommen verständlich, denn er er-kannte auf den ersten Blick, daß die Fregatte in doppelter Absichtnäher gekommen war, einmal um sich den Lugger, der mit so krie-gerischer Miene in der Bai dor ihr lag, schärfer zu besehen unddann, um durch Signale besser mit ihm verkehren zu können.

Jthuels Auskunftsmittel hatte nicht genügt, denn der wachsameKapitän Cuffe, alias Sir Brown, der die Proserpina kvmmandirte,war nicht der Mann, der sich durch einen wirklich abgenützten Kunst-griff so leicht betrügen ließ.