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werdet mir de» Gefallen erweisen und den Kapitän, Euren Lands-mann, begleiten, wenn er mir die Ehre erweist, den üblichen Besuchbei mir abzustatten, da es doch seine ernstliche Absicht zu seyn scheint,dem Hafen von Porto Ferrajo sein Kompliment zu machen. KönntZhr nicht vielleicht den Namen der Fregatte errathen?"
„Ich glaube, ja, Signore," gab Naoul gleichgültig zur Ant-wort; „da sie sich nunmehr als Landsmann zu erkennen gegeben, sohalte ich sie für die Proserpina, ein ursprünglich französischesSchiff, — ein Umstand, der mich auch anfänglich über ihren Cha-rakter irre führte."
„Und der edle Kavalier, ihr Kommandant — Ihr kennt dochohne Zweifel seinen Rang und Namen?"
„O ganz genau; er ist der Sohn eines alten Admirals, unterdem ich erzogen wurde; wir selbst sind aber bis jetzt noch nie zu-sammengetroffen. Sir Brown — da habt Ihr Name und Titeljenes Gentleman."
„Aha! das ist, wie man Wohl sagen könnte, ein acht englischerName und Titel. Ich habe diese ehrenwerthe Benennung schon oftim Shakespeare und in anderen Eurer großen Schriftsteller getroffen.Auch Miltoni hat einen Sir Brown, wenn ich nicht irre — nichtwahr, Signore?"
„Ihrer mehrere, Signor Mcestatthalter," gab Raoul, ohnesich auch nur einen Augenblick zu besinnen, zur Antwort, obgleicher keine Idee davon hatte, wer Milton eigentlich war — „Mil-ton, Shakespeare, Cicero und alle unsere großen Schriftsteller er-wähnen der Herrn ans dieser Familie sehr häufig."
„Cicero! " wiederholte Andrea verwundert; — „der war jaein Römer, Capitano, und zwar einer von den alten; er starb, nochehe England der gebildeten Welt überhaupt bekannt war."
Jetzt merkte Raoul, daß er zu weit gegangen war; doch kamer noch keineswegs in Gefahr, das Gleichgewicht zu verlieren. Miteinem Lächeln, als ob er den Andern wegen seiner provinziellenDer Irrwisch. ' 8