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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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doch weiß ich nur wenig von seinen Geschäften. Uebrigens istjetzt die Zeit gekommen, wo ich ihn erwarten sollte. Sehen Siedoch mir, Ercellenz!" dieß war ein Titel, der den Bürger-meister unfehlbar erweichte und seine Aufmerksamkeit von andernGegenständen gänzlich auf seine eigene Person lenkteder Luggerscheint in der That Lust zu haben, einen Blick in die Bai zu werfen,wenn nicht gar in dieselbe einzulaufen."

Diese Bemerkung gab dem Gespräche, eine andere Wendung.Sie war übrigens keineswegs ungegründet, denn der Lugger, dermittlerweile das Vorgebirge im Westen hinter sich hatte, schien inder That geneigt, Ghita'S Vermuthung zu bestätigen. Er hattesein großes Segel beigedreht, die beiden bis jetzt aufgehißten aufdie Backbordseite gebracht und sich so weit luvwärts gewendet, daßein Gallion statt der bisherigen Richtung längs des Kanals ausdie gegenüberliegende Seite der Bai lossteuerte.

Diese Aenderung in dem Kurse des Luggers brachte unter derversammetten Volksmenge eine allgemeine Bewegung hervor: Allebegannen, die Höhe zu verlassen und eilten die abschüssigen Terrassender Straße hinab, um so bald als möglich den Hafen zu erreichen.Der Podest« war mit 'Maso unter den Vordersten des Zugs: dieMädchen, mit Ghita in der Mitte, folgten mit gleicher Neugierde,nur mit noch weit rascheren Schritten.

Bald hatte die Menge die Quais, die Straßen, die Verdeckeder Felukken und andere die Aussicht beherrschende Punkte besetztund man sah den Unbekannten in der Mitte der breiten und tiefenBai dahingleiten; er hatte sein Bratspillsegel ausgeholt die übrigenSegel waren rückwärts gestellt, so daß er dem Wind so zu sagengerade ins Auge sah, wenn man es überhaupt Wind nennen konnte,was wenig mehr als ein Seufzen des klassische» Zephyrs war.

Seine Bewegung geschah natürlich nur langsam, aber immernoch mit gleicher Leichtigkeit und Anmuth. Nachdem er etwas übereine Meile über den Eingang des Hafens hinaus gesegelt war,