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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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In, Anfang hing das Flaggentuch in gerader Linie abwärts,so daß man nichts weiter daran erkennen kannte; dach bald breitetensich seine Falten rasch auseinander, als sei am Bard dieses leichtenFahrzeugs Alles eben sa luftig und flink, wie der Hanptkörperselbst, und man sah ein weißes Feld, van einem rathen Kreuze recht-winkelig durchschnitten, mit demselben Zeichen in dem Innern derbeiden abern Quartiere.

Jnglese!" rief 'Maso, bei dem Anblick der fremden Flaggeseine Muthmaßuna endlich preisgebendja, Signare, 'S ist einEngländer. Ich dachte mir's gleich im Anfang; dach da der Luggernicht die sonst übliche Tackelage seiner Nation zeigt, so mochte ich'snicht wagen, meine Meinung zu äußern."

Ja, ja, ehrlicher Tommaso! es ist ein wahres Gluck, in diesenunruhigen Zeiten einen so geschickten Seemann, wie Euch, nebensich zu haben! Ich wüßte wahrlich nicht, wie wir sonst ausfindiggemacht hätten, welchem Volke der Fremde angchort. Ein Eng-länder also! Oorgo <Ii liaooo! Wer hätte geglaubt, daß ein somächtiges Seevolk, das übcrdieß noch so weit entfernt wohnt, dieseskleine Fahrzeug eine so große Strecke herschicken würde! 'S ist jaschon eine ziemliche Reise von Elba nach. Livorno nicht wahr,Ghita? und doch, macht' ich behaupten, ist England nochzwanzig Mal weiter entfernt."

Ich weiß wenig von England, Signore, aber ich habe gehört,daß es jenseits unserer eigenen See liegen soll. Dies ist übrigensdie Flagge jenes Landes, denn ich habe sie schon oft gesehen. VieleSchiffe jener Nation kommen an die Küsten im tieferen Süden."

Ja, das Land hat große Seemänner; dagegen soll es, wieman mir sagt, weder Wein noch Oel erzeugen. Dabei sind dieEngländer Bundesgenossen des Kaisers und Todfeinde der Franzosen,welche in Oberitalien so viel Unheil angerichtet haben. DaS machtschon etwas aus, Ghita, und jeder Italiener sollte die Flagge