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er erschien für eine solche Gelegenheit höchst einfach gekleidet, undtrug kein anderes Zeichen seines Rangs an sich, als eine karmoi-sinrothe Kokarde, welche an einem breiten Soldatenhute der dama-ligen Zeit befestigt war.
„Sie finden uns mitten in unserer Arbeit," bemerkte ergefällig, indem er sich näherte, „und werden den Aufschub ent-schuldigen. ES wird mir berichtet, daß Sie diesen Abend die Stadtverlassen haben?"
„Vor einer Stunde."
„Und Howe — läßt er sich wohl von der Unterhaltung träu-men, die wir ihm wahrscheinlich am Morgen bereiten werden?"
„Es würde an meines Gleichen wohl als Affektation erscheinen,"antwortete Cäctlie bescheiden, „wenn ich die Beantwortung vonFragen ablehnen wollte, welche die Absichten des königlichen Ge-nerals betreffen; gleichwohl werden Sie aber meinen Wunsch ent-schuldigen, in meiner gegenwärtigen Lage selbst der Mühe, meineUnwissenheit zu bekennen, überhoben zu werden."
„Ich gestehe meinen Jrrthnm," antwortete der Officier ohneZögern. Nach kurzer Pause, während welcher er nachzusinnenschien, fuhr er fort: „Es ist heute keine gewöhnliche Nacht, jungeDame, und es wird mir zur Pflicht, Sie dem General zu über-geben, der diesen Flügel unseres Heeres kommandirt. Er kann esmöglicherweise selbst für nöthig halten, Ihre Verhaftung dem Ge-neral en Chef mitzutheilen."
„Er ist's, den ich suche, Sir, und den ich vor Allem zu treffenwünschte."
Der Officier verbeugte sich, und nachdem er einem Subalternen mitleiser Stimme seine Befehle erthcilt hatte, ging er fort und verlorsich bald unter der geschäftigen Menge, die in beständiger Arbeitrings um den Gipfel des Hügels ab- und zuging.
Cäcilie zögerte nur einen einzigen Augenblick, nachdem ihr neuerFührer seine Bereitwilligkeit, weiter zu gehen, erklärt hatte, und