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„Wahr, ich hatte vergessen, daß sie zu de» Amerikanern hinaus-gegangen waren; — natürlich gingen sie unter der Flagge, welcheDu bei dir trugst?"
„Job brachte keine Flagge — Fähnriche tragen die Flaggen!Er brachte einen welschen Hahn, einen großen Schinken und einekleine Wurst — 's war niemals eine Flagge darunter."
Bei der Erwähnung dieser Eßwaaren spitzte der Kapitän dieOhren und würde sich wahrscheinlich zum zweiten Mal gegen dieRegel der strengsten Schicklichkeit vergangen haben, wenn der Fremdenicht mit Fragen fortgefahren wäre.
„Ich sehe, Alles ist wahr, was Du sagst, mein kluger Bursche,"bemerkte er. „Es war für Ralph und Major Lincoln leicht, mitHülfe desselben Privilegiums hinauszukommen, das Du gewöhnlichbeim Hereingehen gebrauchst?"
„Allerdings," murmelte Job, der durch die Fragen ermüdet,seinen Kopf bereits auf seine Tücher niedergelegt hatte, — „Ralphweiß den Weg — er ist ein geborener Bostoner!"
Der Fremde kehrte sich gegen die aufmerksame Braut undverbeugte sich, als ob er mit dem Resultat seiner Untersuchungzufrieden seh. Cäcilie verstand den Ausdruck seines Gesichts und
wandte sich leise gegen die Stelle, wo Abigail Pray ans einerKiste saß und durch das erneuerte Schütteln ihres Körpers unddie leisen Seufzer, die ihr von Zeit zu Zeit entschlüpften, denKampf verrieth, welcher in ihrer Seele tobte.
„Meine erste Sorge," so redete sie in sanftem Tone Job'SMutter an, „soll sepn, Euch mit Dem, was Ihr bedürft, zu ver-sehen; dann erst will ich die Nachrichten benützen, welche wir soeben von Eurem Sohn herausgebeacht haben."
„Sorgen Sie nicht für mich und die Meinen!" antworteteAbigail in einem Tone bitterer Entsagung. „Der letzte Schlagist geschehen, und es ziemt Leuten wie wir, unser Haupt in Demuthzu beugen. Reichthum und Ucberflnß konnten Ihre Großmutter